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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 20.
Aug

Ich merke gerade, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Ab√§r nun kann ich wieder von einem supertollen Ausflug hier b√§richten. Ich habe schon mal im Januar dar√ľb√§r beschrieben, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Deshalb habe ich diesmal sofort „ja“ gesagt, als es hie√ü, dass wir¬†nochmals f√ľr ein paar Tage hinfahren k√∂nnen.

Und wir haben auch diesmal ganz viele supertolle Sachen gesehen und erlebt! Nat√ľrlich habe ich lange Zeit mit meinem Kumpel Mr. Schnuffel Neuigkeiten ausgetauscht:

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Ansonsten habe ich festgestellt, dass Potsdam in der Sommerzeit ganz viele verschiedene Blumen hat. Schaut, hier sind die hellblauen:

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Hier sind die dunkelblauen, die wachsen bis in den Himmel hinein!

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Auf den roten Blumen konnte ich sehr schön schaukeln:

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Es gab abär auch schöne, große Blätter, die zum Liegen und Wolkengucken bärfekt geeignet waren:

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Die Eicheln in Potsdam sind echt groß und kaum von der Stelle zu bewegen:

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Im Schloss Cecilienhof habe ich gaaaaaaaanz viele schöne und sehr bunte Blumenbeete gesehen:

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Und dann sind wir an einer Br√ľcke gewesen, sie hei√üt Glienicker Br√ľcke. Ich finde, sie sieht ein wenig aus wie das Blaue Wunder¬†in unserem Dresden, aber unsere Br√ľcke ist dann doch ein wenig sch√∂ner.

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Dann haben mir meine B√§reneltern gezeigt, was an dieser Potsdamer Br√ľcke so besonders ist. Sie war fr√ľher in der Mitte geteilt!

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Das fand ich sehr beeindruckend! Und dann habe ich auf dem Wasser¬†einen „Seelenverwandten“ entdeckt … das B√∂√∂tchen hei√üt „B√§r von Berlin“:

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Wer sagt nun, dass Bären nicht schwimmen können    zwinker    ?

Bei einer anderen Tour haben wir das ganze Universum, na gut, nur unser Sonnensystem, entdeckt:

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Da merkte ich, dass ich am liebsten ein Erdbär bin:

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Und dann, ja dann war es erneut an der Zeit, zur√ľck nach Dresden zu meinen B√§renkumpels zu d√ľsen:

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Das wird ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch in Potsdam gewesen sein – da gibt es noch so viel zu entdecken!



2016 12.
Aug

Bei unz√§hligen Touren und Spazierg√§ngen in verschiedenen St√§dten sind mir immer wieder bestimmte Gegens√§tze im Stadtbild aufgefallen: Eine Mischung aus alter Bauweise mit sehr viel¬†mehr an Verzierungen und schm√ľckendem Beiwerk und aus moderner, n√ľchterner Architektur … beides¬†ganz dicht nebeneinander springt mir¬†etwas disharmonisch ins Auge. Diesmal wollte ich ganz bewusst solche baulichen Gegens√§tze entdecken und auch im Bild festhalten. Eine Auswahl meiner Entdeckungen zu diesem Thema m√∂chte ich jetzt mit euch teilen.

An und f√ľr sich empfinde ich die Dresdener Innenstadt als recht harmonisch, aber wenn man etwas genauer hinschaut, findet man immer¬†etwas, was zu meinem Monatsthema passt. Zum Beispiel ein Blick auf die Kunstakademie, diesmal nicht von der Frauenkirche, sondern von der Sch√ľtzengasse aus kommend:

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Die Hofkirche zwischen einem Haus aus der Nachkriegszeit (links) und einem aus der Zeit nach der Wende (rechts):

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Hier die Frauenkirche und QF-Passage, wenn man vom F√ľrstenzug her kommt:

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Die baulichen Unterschiede bei diesen beiden Gebäuden spiegeln sich sogar in den Fenstern wider:

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In einer der durchaus verwinkelten Gassen der Dresdner Altstadt habe ich diese Ansicht entdeckt:

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Das ehemalige K√∂nig-Georg-Gymnasium, welches einst sogar Erich K√§stner als Sch√ľler besuchte, geh√∂rt seit 1946 zur Medizinischen Akademie und¬†beherbergt inzwischen die Zahnpoliklinik des Universit√§tsklinikums Dresden. ¬†Das alte Sandsteingeb√§ude wurde vor ein paar Jahren¬†im wahrsten Sinne des Wortes um ein weiteres Obergeschoss deutlich sichtbar aufgestockt:

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Im Stadtteil Friedrichstadt habe ich dieses Haus mit dem „Abdruck“ seines ehemaligen kleinen Nachbars gefunden:

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Striesen, der Stadtteil in welchem wir jetzt wohnen, konnte ebenfalls so einiges zum Thema beisteuern. Oft stehen die Geb√§ude aus unterschiedlichen Epochen¬†einfach auf der gegen√ľberliegenden Seiten einer Stra√üe:

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Oder die¬†gro√üz√ľgig erbauten H√§user aus vergangenen Zeiten bekommen seit ein paar Jahren immer wieder nach gleichem Muster gestrickte Eigenheime als Nachbarn:

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Sehr oft sind unterschiedliche Bauweisen im wahrsten Sinne des Wortes unmittelbare Nachbarn:

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Etwas √Ąhnliches habe ich auch in Potsdam gesehen:

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Außerdem kann es passieren, dass die architektonischen Unterschiede durch den aktuellen Zustand der Häuser noch mehr unterstrichen werden:

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Ich fand, dass Potsdam insgesamt sehr gut zu meinem aktuellen Fotothema passt. Hier ein paar weitere Beispiele:

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… wo in Dresden eher der Barock vorherrscht, spielt dort immer wieder das Italienische bzw. R√∂mische eine Rolle im Stadtbild.

Ich denke aber, dass ein solcher Mix aus Altem und Neuen auf jeden Fall zum Leben und zur Weiterentwicklung an sich geh√∂rt. Au√üerdem: lieber neue Architektur neben alten Einfl√ľssen aufbauen, als das Alte dem Abriss freigeben, nur um dem modernen Zeitgeist eine B√ľhne zu schaffen¬†… davon k√∂nnen wir uns sicherlich in unserem bevorstehnden Urlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowohl in Dubai¬†als auch in¬†Abu Dhabi ein Bild machen.

Und wo holt die Menschheit sich am liebsten ihre Inspirationen? Genau, bei Mutter Natur, welche uns dann eben unter Anderem auch solche Bilder bietet    lachen

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Und nun werde ich beim Fotografieren einen Monat lang¬†meine besondere Aufmerksamkeit¬†den allgegenw√§rtigen T√ľren und Toren – ob offen oder geschlossen – widmen¬†¬†¬† zwinker



2016 07.
Aug

Vor einer Woche haben wir nach einer langen Pause (das letzte Mal waren wir dort im Januar) unsere Kleine in ihrem Domizil in der Brandenburgischen Hauptstadt besucht. Wir durften den Freitag mal wieder unsere Arbeitsstelle ein paar Stunden eher verlassen und sind dazu noch mit dem SMART spitzenm√§√üig und v√∂llig staufrei von Dresden nach Potsdam gekommen¬†– so konnten wir sogar noch mehr Zeit mit unserem Kind in „ihrer“ Stadt verbringen. Nat√ľrlich haben wir gleich bei unserer Ankunft auch Mr. Schnuffel begr√ľ√üt und waren sehr erstaunt wie gro√ü er zwischenzeitlich geworden ist. Vor allem ist sein Fell jetzt grau geworden, dabei war er im Januar noch fast nahezu komplett wei√ü!

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Nachdem wir unsere Sachen in Stephanies Wohnung¬†abgestellt hatten, g√∂nnten wir uns zu dritt¬†einen Spaziergang durch den sommerlichen Park des Schlosses¬†Sanssouci. Nat√ľrlich durfte ein Abstecher zum Chinesischen Teehaus mit den in der Sonne wundervoll gl√§nzenden, goldenen Figuren nicht fehlen:

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Es war f√ľr Carsten und mich das erste Mal, dass wir diesen Park w√§hrend¬†der Sommerzeit besucht haben (bislang nur im Herbst und im Winter), doch leider mussten wir feststellen, dass sich unsere Erwartung an viele Wiesen und Rabatten mit bunter Blumenwelt nicht erf√ľllte. Aber es war auf jeden Fall √ľberall so richtig sch√∂n gr√ľn¬†¬†¬† standard

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In Anschluss an diesen¬†entspannten Spaziergang im Gr√ľnen gingen wir zum Abendessen ins spanische Restaurant „El Puerto“ im Potsdamer Hafen, wo unser Kind schon vorsorglich vor Tagen einen Tisch reserviert hatte. So konnten wir bei herrlichstem Sommerwetter auf der Terrasse sitzen, zu dritt viele verschiedene Tapas vertilgen und die¬†Leute beobachten, welche in dem kleinen Hafen spazieren gingen ¬† ¬†standard

Am Samstag musste Stephanie tags√ľber arbeiten, denn als Student hat man in den Semesterferien nun einmal die beste Chancen, die Kasse f√ľr seine bevorstehenden Sonderw√ľnsche aufzuf√ľllen ¬† ¬†zwinker
Deshalb waren Carsten und ich bis zum Abend¬†allein in Potsdam unterwegs und unser erstes Ziel war die Glienicker Br√ľcke. Diese wurde im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gebaut und w√§hrend des Zweiten Weltkriegs zerst√∂rt. Man hat sie 1949 als Verbindungsbr√ľcke zwischen der DDR und dem amerikanischen Sektor Berlins wieder er√∂ffnet und sie dann „Br√ľcke der Einheit“ genannt, was ich pers√∂nlich aber als ziemlich ironisch empfinde, denn seit dem Mauerbau 1961 durfte die Br√ľcke nur noch von¬†alliierten Milit√§rs und Diplomaten passiert werden. Erst seit dem 10. November 1989 darf wieder jedermann diese Verbindung zwischen Brandenburg und Berlin ohne Probleme erlaufen¬†oder befahren. Besonders bekannt ist¬†diese Br√ľcke¬†√ľbrigens durch spektakul√§re¬†Agentenaustausche geworden, welche allerdings in all den Jahrzehnten lediglich drei Mal statt gefunden haben.¬† Die erste Austauschaktion wurde vor kurzem sogar in Hollywood verfilmt¬†und¬†die Glienicker Br√ľcke ist¬†somit im¬†Blockbuster „Bridge of Spies – Der Unterh√§ndler“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle zu sehen.

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Nach ihrer Besichtigung sind wir ein paar Kilometer weiter in Richtung Berlin zur Pfaueninsel¬†gefahren. Mit der einzigen F√§hre, welche regelm√§√üig hin- und herpendelt, √ľberbr√ľckt man die 200 m Wasser zwischen Festland und¬†Insel in ein paar Minuten.

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Die Insel hat ihren Namen nicht umsonst bekommen, denn wir fanden schon bald jede Menge freilaufende Pfauen auf den gro√üz√ľgig angelegten Wiesen und sogar in B√§umen:

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In Volieren gab es noch weitere exotische Vögel zu sehen, wie z.B. Weiße Pfauen oder Goldene Fasane:

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Die Insel birgt aber noch mehr¬†Sch√§tze, wie k√ľnstliche Ruinen,¬†einen Tempelnachbau, eine Meierei und auch einige Wasserspiele. Dieses hier war definitiv aufgrund der idyllischen Lage und enormen Gr√∂√üe unser Favorit:

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Nachdem¬†wir auf der Insel durch den von uns gew√§hlten Rundgang alles Interessante¬†abgelaufen haben, was wir unbedingt sehen wollten und auch auf der sogenannten Liegewiese beim dort ans√§ssigen¬†Gastronomieangebot unsere B√§uche f√ľllen konnten, setzten wir zur√ľck¬†aufs Festland √ľber. Am Anleger haben wir etwas von einer zweist√ľndigen¬†7-Seen-Rundfahrt auf dem Schiff „Lichtenberg“ gelesen und so konnten wir noch ganz gem√ľtlich die Zeit bis zu Stephanies Abholung in der Innenstadt von Potsdam √ľberbr√ľcken. √úber die Havel ging es im Uhrzeigersinn um die Insel von Berlin-Wannsee zum Gro√üen Wannsee und von dort √ľber Kan√§le und kleinere Seen auf dem alten Grenzverlauf zwischen BRD und DDR entlang bis unter die¬†Glienicker Br√ľcke hindurch wieder zur√ľck zum Anleger an der Pfaueninsel. Es war schon sehr interessant,¬†welch¬†Masse an gro√üen H√§user und Villen bis nah ans Wasser herangebaut wurden und welche Boote am jeweiligen Strandabschnitt bzw. in den Seegaragen geparkt waren … manchmal konnte man schon so richtig neidisch werden.

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Die Sonne kam dann nachmittags¬†endg√ľltig hinter den Wolken hervor, was man an meiner roten Gesichtsfarbe und meinem gierigen Zug aus dem Eiskaffeeglas bestimmt ganz gut ableiten¬†kann¬†¬†¬† zwinker

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Vom Schiff aus konnten wir die Glienicker Br√ľcke nun aus einem v√∂llig anderen Blickwinkel betrachten. Ich pers√∂nlich fand allerdings, dass es sehr viel interessanter ist, √ľber diese¬†zu laufen und die Kolonnaden bzw. Steinbauten am jeweiligen Uferbereich zu sehen, als nur unter ihr durchzuschwimmen¬†¬†¬† zwinker

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Als wir mit unserer Rundfahrt fertig und wieder am Auto bzw. in Stephanies WG waren, wurde es schon wieder Zeit, unser Kind von ihrem Arbeitsplatz im „Caf√© Guam“ abzuholen. Dabei dann auch gleich noch einen K√§sekuchen zu essen, war f√ľr mich einfach ein gro√ües Bed√ľrfnis und Muss, denn die Kuchen dort schmecken einfach zu gut ¬† ¬†unschuldig

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Durch Zufall fand an diesem Samstag in der gesamten Innenstadt die 12.¬†Potsdamer Erlebnisnacht statt und die Stra√üen f√ľllten sich am fr√ľhen Abend bis zum Anschlag, denn √ľberall gab es etwas zu essen, zu trinken, zu spielen, verschiedene Musik auf den B√ľhnen zu h√∂ren und diversen Pantomimen bei ihren wortlosen Darstellungen zuzuschauen … was f√ľr ein Treiben !

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Da fiel uns dreien sowie Stephanies Arbeitskollegin und Freundin Laura die Entscheidung verständlicherweise nicht leicht, wo wir denn als erstes hingehen könnten    zwinker

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Doch was wir in dem ganzen Gewusel fanden, war auf jeden Fall total leckeres Essen: echte amerikanische (und „Berlins beste“) Cheeseburger, mexikanische Quesadillas und Tacos, einen absolut g√∂ttlich schmeckenden Kaninchengulasch, diverse Cocktails und ein selbst zusammengestelltes Eisgemisch aus Kaffee und Ingwer.

Da aber die beiden M√§dels schon den ganzen lieben Tag gearbeitet und wir auf Achse waren, haben wir es beim Weiten nicht bis zum Ende der Veranstaltung um 1 Uhr nachts durchgehalten, sondern sind gegen¬†22 Uhr nach Hause getrabt, um den m√ľden F√ľ√üen etwas Ruhe zu g√∂nnen ¬† ¬†standard

Gut erholt machten Stephanie, Carsten und ich uns am Sonntag nach einem ausgedehnten Fr√ľhst√ľck¬†in den Neuen Garten auf. W√§hrend ich mich wie¬†√ľblich¬†mit dem Fotografieren besch√§ftigte, nutzten meine beiden immer wieder die Wartezeit, um sich gem√ľtlich hinzusetzten und zu quatschen:

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Mein Hauptziel im Neuen Garten war das Schloß Cecilienhof, denn ich wollte schon seit Langem diesen geschichtsträchtigen Ort sehen, wo im Sommer 1945 die Potsdamer Konferenz der drei Siegermächte USA, Großbritannien und Sowjetunion (Frankreich galt als von den Nazis besiegt und rutschte als vierter Sektor nur im Nachhinein mit rein) abgehalten wurde:

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Der rote Geranienstern im Innenhof wurde einst zu Ehren der Potsdamer Konferenz im Innenhof angelegt und diese Tradition bleibt bis heute bestehen:

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Vom¬†Neuen Garten ging es anschlie√üend auf den Pfingstberg, um Potsdams sch√∂nste Aussicht zu entdecken¬†…¬†auf das Lustschloss Belvedere:

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Wie wir dort gelernt haben, hatte der Preu√üische K√∂nig Friedrich Wilhelm IV. sogar noch wesentlich weitreichendere Pl√§ne f√ľr die Anlage:

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Aber auch das, was wir sehen und erlaufen konnten, gefiel uns bereits ausgesprochen gut:

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Wir sind bis auf dem im Wasser spiegelnden Turm hoch gekommen und können nun aus eigener Erfahrung berichten, dass man von dort bei schönem Wetter bis nach Berlin schauen kann:

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Auf dem R√ľckweg hatten wir Hunger und kehrten in der historischen, russischen Siedlung Alexandrowka in ein gleichnamiges Restaurant ein:

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Das Essen war zwar in Ordnung, aber wir waren uns einig, dass man in Dresden sehr viel besser schmeckende¬†und noch um vieles g√ľnstigere, russische Gerichte bekommt. Wie dem auch sei, wir sind auf jeden Fall satt geworden. Allerdings haben wir bei der Auswahl und den Preisen lieber beschlossen, unseren Nachtisch woanders zu organisieren und kehrten¬†in das kleine Restaurant „Daily Coffee“¬†ein. Es war wahrscheinlich die beste Entscheidung des Tages, denn w√§hrend wir auf unsere Bestellung aus Kaffee und Kuchen warteten, √∂ffneten sich im Himmel die Schleusen und es sch√ľttete f√ľr einige Minuten wie aus Eimern … und wir sa√üen gut √ľberdacht im Trockenen.

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Erst als es wieder zu regnen aufh√∂rte, tranken wir die Reste aus und gingen durch die Potsdamer Innenstadt nach Hause. Vor unserer Abfahrt haben wir Stephanie noch dabei geholfen, die M√∂bel in ihrem Zimmer umzustellen, denn die Neuordnung „Bett da, Schlafsofa dahin, Schreibtisch dorthin, Regal an diese Wand und den Fernseher hier“ wollte sie schon so lange mal in Angriff nehmen. Am Ende sahen wir, dass alles gut war und nun¬†hat sie auf jeden Fall viel mehr Platz im Raum und eine gem√ľtlichere Entspannungsecke mit direkter Aussicht durch den franz√∂sischen Balkon auf die Nachbarschaft ¬† ¬†standard

Es war auf jeden Fall ein sehr, sehr sch√∂nes Wochenende, denn wir haben wieder sehr viel Neues entdecken und erleben k√∂nnen – daf√ľr liebe ich das Reisen! Aber im Gegensatz zu Weit-Weit-Weg gab es hier sogar noch ein Sahneh√§ubchen: ich durfte mein Kind knuddeln und ihren Hamster ein wenig √§rgern¬†¬†¬† zwinker



2016 24.
Jul

Es war erneut eine¬†ziemlich gut ausgef√ľllte Woche, dabei sah unser Terminkalender anfangs doch gar nicht so voll aus¬†¬†¬† zwinker

Gleich am Montag haben Katja und ich recht spontan das sch√∂ne Wetter genutzt und uns, nachdem wir diese¬†Verabredung schon einmal wegen eines Regens verschieben mussten, f√ľr ein Fotoshooting unter dem Motto „M√§rchen“ im Park des Schlosses Albrechtsberg getroffen. Ich muss neidlos zugeben, dass Katja nicht nur eine hervorragende Samba-T√§nzerin ist, sondern sich¬†auch als Modell und M√§rchenprinzessin unglaublich gut in die Szene setzen kann:

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Sie weiß außerdem, wie man mit einem Froschkönig ins Gespräch kommt    zwinker

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Katja hat zu unserer Fotosession noch ein weiteres Kleid mitgebracht und sp√§testens da habe ich begriffen, dass der Spruch „Kleider machen Leute“ wirklich wahr ist – die Verwandlung ist¬†einfach faszinierend:

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Rot ist schon eine unglaublich starke Farbe f√ľr solche¬†Fotos!

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Ein paar Tage sp√§ter wechselten auch Carsten und ich unseren Kleidungsstil. Denn wir haben das verlockende Angebot unseres Fitnessstudios angenommen und uns f√ľr einen Schnupperkurs StandUp-Paddling¬†zusammen mit 10¬†anderen Interessierten angemeldet … da war nat√ľrlich ein Neoprenanzug Pflicht¬†¬†¬† lachen
Den Kurs fand ich wirklich gut gemacht, denn es gab zuerst ein paar Trocken√ľbungen und dann durfte man paarweise¬†auf dem Wasser bzw. einem¬†Surfbrett das Balancehalten √ľben, was bei Carsten und mir zu h√§ufig so aussah:

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Wir haben uns daher lieber schnell ein eigenes Brett organisiert und sieh einer an, da konnte ich dann ordentlich darauf stehen und mich seelenruhig¬†auf dem Gew√§sser des Stauseebades Cossebaude bewegen. Meine X-Beine mit kr√§ftigen Oberschenkel kann man auch auf diesem Bild m√ľhelos¬†erkennen, gell ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

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Carsten hatte anfangs nicht so viel Gl√ľck mit seinem Brett und platschte mehrmals ins Wasser. Dass es aber nicht an seinem Unverm√∂gen lag, die Balance zu finden, kann ich best√§tigen, denn auf seinem Brett konnte auch ich maximal auf den Knien sitzend paddeln. Sobald ich mich aufrichten wollte, landete ich ebenfalls im Wasser. Das contraproduktive Board wurde umgehend ausgetauscht und prompt konnten wir beide dem Sportnamen alle Ehre machen: im Stehen √ľber den See paddeln. Bloss gut, dass es an diesem Freitagnachmittag ein so supertolles Sommerwetter gab und das Wasser herrliche +23¬įC hatte¬†¬†¬† cool ¬† ¬†denn so hatte nicht nur ich viel Spa√ü mit¬†den gelegentlichen Pausen, bei welchen ich meine Beine in den See eintauchen konnte:

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Nachdem wir uns √ľber drei Stunden lang sportlich bet√§tigt haben, sind wir unserem Haus&Hof-D√∂nermann (am Freitagnachmittag/-abend l√§uten wir n√§mlich √ľblicherweise immer dort das kommende Wochenende ein) sozusagen fremd gegangen, denn wir trafen uns statt bei¬†ihm mit Dana, welche die gesamte Veranstaltung im Sinne der¬†Muckibude betreute, um ein kleines Abendessen im unvermutet gem√ľtlichen Biergarten „La Grotta“ im Radebeuler Stadtteil Altk√∂tzschenbroda zu uns zu nehmen. Ich habe zum ersten Mal in¬†meinem Leben ein D√∂nerfleischomelette gegessen und Carsten hat sich an einen D√∂nerfleischauflauf rangetraut – beides war wirklich sehr sehr lecker!

Etwas anderes, aber nicht weniger leckeres Essen haben wir Samstag zur Mittagszeit bekommen. Carsten hat (obige) Dana beim L√∂sen ihres Internetproblems geholfen und der Lohn seiner Arbeit¬†haben wir auf unseren Tellern gehabt: in Sojaso√üe eingelegte und panierte H√§hnchenstreifen,¬†gebackene S√ľ√ükartoffelw√ľrfel mit Zimt (mein Favorit, denn ich liebe Zimt ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†) und Paprikageschnetzeltes in Kokosmilchso√üe:

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Als Nachtisch gab es ein Weiße-Schokolade-Souffle mit Johannisbeeren- und Stachelbeerenkompott Рsuperlecker!

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Das war aber beileibe nicht das einzige Dankesch√∂n-Essen f√ľr uns in dieser Woche – m√∂ge die Waage uns das ungez√ľgelte¬†Schlemmen verzeihen. Die Thieles haben sich f√ľr ihre¬†Familienbilder-Fotosession¬†ebenfalls mit einem Abendessen und ganz viel Zeit zum Schwatzen revanchiert. Sie suchten sogar¬†die Gastst√§tte au√üerordentlich passend daf√ľr aus, denn¬†wir bekamen unseren Fotolohn im¬†„Zum Knipser“ ¬† ¬†standard
Diese hat im positiven Sinne eine √ľbersichtliche Karte mit liebevoll zubereiteten, klassisch deutschen¬†Gerichten, wie z.B. Schnitzel, Steak, Salate und echt gute Bratkartoffeln! Wir haben uns zuerst drau√üen im Biergarten positioniert, aber dann kam doch eine kleine Regenwolke vorbei und wir fl√ľchteten mit unseren Tellern und Getr√§nken ins Innere des Lokals. Dort mussten wir uns aber erst einmal richtig dolle umschauen, denn die Innendeko beinhaltet allerhand alter Foto- und Videotechnik aus verschiedenen Zeiten – ein perfekter Ort, um sich an die 8 mm Filme und die dazugeh√∂rigen schweren Kameras, die kleinen Ritsch-Klick-Fotoapparate, an die noch echten Polaroids und und und aus der eigenen Kindheit und Jugend zu erinnern. Ich fand zudem die Speisekarte, welche zwischen den verschiedenen Unterteilungen von Vor-, Haupt- und Nachspeisen sowie Getr√§nken und √§hnliches¬†auch die ein oder andere lustige Geschichte oder einen auf die Fotografie bezogenen Spruch geboten hat, richtig gut. Dieser hier gefiel mir am besten:

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Ich finde, er passt auch ganz gut zu mir    zwinker

Ach ja, eine kleine Kleinigkeit h√§tte ich ja sogar fest vergessen euch zu schreiben: mein Arbeitsvertrag¬†am Uniklinikum¬†wurde f√ľr ein weiteres Jahr verl√§ngert und ich darf ab September sogar 40 Stunden statt der bisherigen 30 meinen Dienst tun … der mir sehr, sehr, sehr viel Spa√ü macht, tolle B√ľro- und Arbeitskollegen mit sich bringt und mich auch sprachlich wieder sehr herausfordert. Ich bin also arbeits-, beziehungs-, freunde- und freizeittechnisch √ľbergl√ľcklich – ich danke allen, die ihren Teil immer wieder aufs Neue dazu beitragen!



2016 21.
Jul

Passende Motive f√ľr dieses Thema zu finden, ist in der Tat sehr einfach, denn um uns herum wird scheinbar alles und jeder irgendwie transportiert¬†¬†¬† zwinker
Die Herausforderung besteht am Ende darin, aus der gro√üen Menge der Aufnahmen eine √ľberschaubare Auswahl zu treffen. Ich hoffe, es ist mir einigerma√üen gelungen¬†¬†¬† zwinker

Das erste Transportmittel in unserem Leben wird meistens von einer Mama Рoder einer Papa-Stärke angetrieben:

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Diese Leistung¬†(1 Menschenst√§rke anstelle von¬†Pferdest√§rken) gen√ľgt dann allerdings auch etwas sp√§ter, um uns hinter sich her zu ziehen … sei es mit einem Schlitten oder einem:

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Aber ein MS kann uns¬†sogar das¬†Gef√ľhl vermitteln, dass wir alles selber steuern k√∂nnten ¬† ¬†zwinker

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Fr√ľher oder sp√§ter ist man aber dann doch lieber auf eigenen F√ľ√üen unterwegs:

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Man kann sich dann sicherlich auch mal ein Drahteselchen zulegen, welches man oft und gern zusammen mit vielen anderen gut gesichert abstellt:

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Seine Zweiräder kann man ab einem gewissen Alter nicht nur kraft seiner Beinmuskeln, sondern auch mit einem Motor antreiben:

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Spätestens dann sollte man sich aber auch daran gewöhnen, auf solche Autos Acht zu geben:

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Aber merke, unser Freund und Helfer passt auch gerne mal von ganz oben gut auf uns auf:

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Das ist aber auch gut so, denn so kann man z.B. auch mal mit einem Haus auf Rädern ziemlich beruhigt unterwegs sein:

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Man kann jegliches Radgefährt aber auch mal auf einem Parkplatz stehen lassen und ganz entspannt eine Reise mit einem Schiff, z.B. mit der Weißen Flotte entlang der Elbe, unternehmen:

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Apropos Reisen – in einem solchen Transportmittel¬†wird unser Hab und Gut von und¬†mit uns √ľberall hin transportiert:

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Man muss dann nur noch eine Entscheidung treffen: Fahre ich mit dem Zug …

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… oder mit dem Bus …

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… oder lieber mit dem Auto:

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Man muss allerdings dann auch damit rechnen, dass man nicht als einziger unterwegs ist:

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Da k√∂nnte man eigentlich auf die waghalsige Idee kommen, nochmals die Schulbank zu dr√ľcken und einen Bootsf√ľhrerschein zu machen:

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Dann wird man zumindest bei der Fortbewegung draußen auf dem Wasser nicht immerzu in die Knie gezwungen    zwinker

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W√§hrend¬†wir uns selber in irgendeiner Art und Weise bequem durch die Welt transportieren, werden gerne auch ganz viele n√ľtzliche und f√ľr unseren selbstverst√§ndlich gut organisierten Alltag¬†notwendige Dinge dorthin transportiert, wo man sie am meisten braucht:

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F√ľr die gro√üen und schweren Sachen braucht man f√ľr einen Transport von A nach B unter Umst√§nden mal sehr starke Arme:

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Bleiben wir beim Alterungsprozess der ersten Bilder … was passiert im Laufe der Zeit¬†mit uns? Mit fortgeschrittenem Alter befinden sich unsere Kr√§fte garantiert rapide im Sinkflug:

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Immer öfter werden wir dann statt mit einem Cabrio eher mit einem Kleintransporter unterwegs sein:

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Au√üerdem werden wir zunehmend nicht mehr von unseren F√ľ√üen selbst transportiert, sondern von verschiedenen, alternativen Transportmitteln:

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Irgendwann¬†erreichen wir dann alle mal das Ende unseres Lebenswegs (aber hoffentlich nicht auf dem Abstellgleis) … ganz egal, welche Transportmittel wie daf√ľr bem√ľht haben:

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Aber man muss¬†nicht traurig sein, mit genug Anlauf erreicht man ja auch ganz m√ľhelos den Himmel, nicht wahr¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†?

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2016 17.
Jul

Die letzte Woche war erneut mit vielen sch√∂nen Treffen ausgef√ľllt. Gleich am Montag war¬†ich um 18 Uhr¬†mit Natalia und ihrem Sohn Gleb zum Quatschen im „El Horst“ verabredet, denn aus meiner Sicht ist dieser beschauliche Biergarten in Mitten einer Kleingartensparte wirklich super f√ľr solche¬†Begegnungen geeignet … er liegt f√ľr uns zudem fu√ül√§ufig ganz in der N√§he und man kann sich¬†dort stundenlang ungest√∂rt und ohne Trubel unterhalten.
Ich habe die beiden Besucher aus Russland auf meiner Arbeit kennengelernt, weil das Kind bei uns behandelt wird, und auf Anhieb stimmte die Chemie zwischen uns. Wir hatten an jenem Abend beim Schnattern √ľber Gott und die Welt in unserer Muttersprache sehr¬†viel Spa√ü und verabschiedeten uns auch erst, als der Biergarten um¬†23 Uhr langsam seinen Betrieb einstellte.

Am Dienstagabend waren Carsten und ich bei Dana zum gemeinsamen Kochen nach Radebeul eingeladen. Sie kocht n√§mlich f√ľr ihr Leben gern und weil sie gleichzeitig auch Fitnesstrainerin ist, landen auf ihrem Teller eben verst√§rkt solche Sachen, welche man in Kochb√ľchern unter der Rubrik „Bewusste Ern√§hrung“ findet. Dass aber solches Essen nicht immer fad und farblos sein muss, davon haben wir uns sehr schnell √ľberzeugen lassen ¬† ¬†standard
Sie kreierte uns als Vorspeise einen Melonen-Feta-Salat mit Chilisosse und packte dazu gef√ľllte Zucchinir√∂llchen sowie die Eigencreation „Knusperchampignons“:

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Als Nachspeise gab es weiße Mousse au Chocolat und Baileyscreme:

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F√ľr den Hauptgang war allerdings ich zust√§ndig und deshalb gab es etwas aus meiner Heimat: Buchweizen mit Fleisch und Gem√ľse nach diesem russischen Rezept. Da ich das bereits schon einige Male gekocht habe, dachte ich am Ende leider gar nicht daran, ein Foto davon zu machen¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†aber es sah so √§hnlich aus wie auf der verlinkten Seite¬†¬†¬† zwinker

Am Mittwoch landete erneut Gesundes auf meinem Teller, denn unsere Abteilung war nach dem Arbeitstag zu einem kleinen Gesch√§ftsessen im vegetarischen Restaurant „Brennnessel“ verabredet. Wer einmal in der Dresdner Innenstadt einen fleisch- und fischlosen Tag einlegen und trotzdem lecker essen gehen m√∂chte, der wird sich dort sicherlich sehr wohl f√ľhlen. Das Essen wird frisch zubereitet, die Speisekarte wird immer wieder alle drei Monate dem Obst- und Gem√ľseangebot entsprechend angepasst, die Portionen sind √ľppig und die Bedienung nett und nicht aufdringlich. Da das Wetter unbest√§ndig war, blieben wir drinnen sitzen, aber der gem√ľtliche Innenhof h√§tte mir an einem sonnigen Tag sicherlich auch ganz gut gefallen ¬†¬† standard

Donnerstag war bei mir ein Filmtag. Schon seit Langem wollte ich einen russischen Streifen¬†aus der neuen Zeit, er ist aus 2008, ansehen: –°—ā–ł–Ľ—Ź–≥–ł (Stilyagi) … in englischsprachigen L√§ndern ist er besser als Hipsters bekannt und er gilt als einer der besten Werke des modernen russischen Kinos. Wie es nun mal so ist, habe ich aber nie wirklich Zeit gefunden, ihn mir anzusehen. Zum Gl√ľck habe ich aber ein Kind, welches Russisch studiert und diesen Film einst¬†sogar in einem Seminar behandelte. Sie war schon damals sehr davon angetan und nun kam sie extra zu mir, damit wir ihn uns zusammen anschauen k√∂nnen ¬† ¬†verliebt
Ich schließe mich nun, nachdem ich ihn gesehen habe, der allgemeinen Meinung, dass dieser Streifen gut ist, auf jeden Fall an    standard

F√ľrs Wochenende hatte sich bei uns ein CouchSurferp√§rchen aus Indonesien (sie) und Pakistan (er) angemeldet und so haben wir am Freitag zu¬†unserem¬†traditionellen Kaufland-Wochen(end)einkauf die¬†Essensvorr√§te noch etwas umfangreicher als sonst aufgef√ľllt. Wir freuten uns schon sehr auf diesen Besuch, denn neben dem geplanten gemeinsamen Kochen (vegetarisch/halal/koscher) hatten wir so einige Fragen bzgl. ihrer L√§nder und Religion auf dem Herzen. Leider mussten sie uns aber kurzfristig am Samstagmorgen absagen, weil es dem M√§dchen schon in Prag, der Stadt, aus der sie zu uns mit dem Fernbus anreisen wollten, nicht sonderlich gut ging und vorzeitig nach Hause abreisen musste. Carsten und ich¬†hatten also¬†ganz pl√∂tzlich¬†jede Menge¬†unverplante Zeit zur Verf√ľgung …

Ergo¬†nutzten wir diese, um so manche Dinge der To-Do-Liste mit einem „leckeren Abend“ zu kombinieren. Wir fuhren am Nachmittag in die¬†Dresdner¬†Innenstadt, um mir¬†eine¬†Schnorchelausr√ľstung (Brille, Schnorchel & Flossen) f√ľr den baldigen Sommerurlaub¬†zu kaufen.¬†Danach kehrten¬†wir im Restaurant „Wohnstube“ im Swiss Hotel ein, um¬†in den Genuss eines¬†S√§chsisch-Schweizerischen Abendbuffets¬†zu kommen. Dadurch, dass wir seit Jahren eine Dresden-for-Friends-Karte¬†haben,¬†zahlten wir f√ľr das gute¬†Essen¬†zu Zweit nur die H√§lfte ¬† ¬†standard ¬† ¬†und probierten uns durch die lange Tafel an Vorspeisen, warmen Hauptg√§ngen, Salaten und vielf√§ltigen Nachspeisen. Zum herrlichen Abschluss setzen wir uns noch 30 Minuten zum Quatschen mit unseren Getr√§nken in den Innenhof und anschlie√üend rollten wir auf indirektem Weg durch die Stra√üen zum Altmarkt. Bei unseren Abstechern zur Br√ľhlschen Terrasse¬†und zum Neumarkt,¬†lauschten wir noch ein wenig den Kl√§ngen der Musik von K.I.Z., die gerade ein Konzert bei¬†den Filmn√§chten gaben, und Ludovico Einaudi, gespielt von einem Fl√ľgelspieler auf dem Platz vor der Frauenkirche. Wir genossen diesen sch√∂nen Sommerabend in vollen Z√ľgen!

Und heute, ja heute wollten wir urspr√ľnglich aufgrund des freigewordenen Wochenendes einen Ganztagsausflug unternehmen, aber die Wettervorhersage fiel f√ľr alle von uns angepeilten Ziele sehr ung√ľnstig aus … deshalb gibt es¬†eben einen v√∂llig entspannenden Sonntag im Apartamento¬†OLCA.

Ich hoffe, auch ihr könnt trotz der aktuell herrschenden Wetterkapriolen den Sommer und die Freizeit genau so gut genießen wie wir    verliebt



2016 10.
Jul

Die letzte Woche hatte f√ľr mich¬†einen recht guten Anfang, denn dieses Jahr fiel der 4. Juli, welchen ich auch aus pers√∂nlichen Gr√ľnden gern feiere, eben auf einen Montag. Deshalb trafen Carsten und ich uns mit Andrea im benachbarten Biergarten „El Horst“ , ¬†um meine 24 Jahre Deutschlandlebenserfahrung zu feiern.

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Da es n√§chstes Jahr schon 1/4 Jahrhundert sein wird, werden die Feierlichkeiten wohl etwas gr√∂√üer ausfallen, aber bis dahin habe ich noch gut ein Jahr Zeit, um zu √ľberlegen, was und wo ich mit meiner Familie und Freunden etwas machen m√∂chte ¬† ¬†zwinker

Am Dienstag war ich den ganzen lieben Tag ziemlich unruhig, denn meine Zahnbr√ľcke sa√ü seit geraumer Zeit nicht mehr fest und ich habe mir einen Termin f√ľr¬†eben diesen Dienstagabend¬†bei unserer Haus- und Hof-Zahn√§rztin geholt. Ehrlich gesagt, rechnete ich ganz¬†fest damit, dass meine tragenden Z√§hne irgendwelche Sch√§den haben und dass ich vermutlich wieder Geld in die Hand nehmen muss, um meine Zahnl√ľcke wieder irgendwie ausf√ľllen zu m√ľssen. Da ich au√üerdem aus Erfahrung wusste, dass daf√ľr nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Zeit beansprucht wird, wollte ich das alles bis zum unseren Urlaub ab Mitte August fertig haben. In der Praxis angekommen, rutschte mir mein Herz noch tiefer¬†in die Hose, denn¬†unsere Zahn√§rztin und ihr ganzes Team¬†sollte ab der kommenden Woche bis Monatsende wegen Sommerurlaub abwesend seien¬† ¬† schreien ¬† ¬†aber am Ende war dann doch alles halb so wild: Die Br√ľcke war locker, aber die Z√§hne darunter waren top¬†¬†¬† standard
Also¬†wurde einfach alles gereinigt und der k√ľnstliche Teil wieder eingeklebt. Ich sollte f√ľr diese Leistung¬† knapp 26 Euro ¬†zuzahlen, aber da ich regelm√§√üig zur Kontrolle komme, schmolz mein Eigenanteil dann doch¬†auf 2,94 Euro ¬† ¬†lachen ¬† ¬†daf√ľr kann ich jetzt wieder alles bedenkenlos essen ¬† ¬†*freu*

Weniger Grund zur Freude hatte ich zusammen mit allen anderen Fans der Deutschen Nationalelf am Donnerstag. Carsten und ich folgten einer Einladung von Mathias und Claudia, das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich bei ihnen im Garten zusammen mit anderen Freunden und Nachbarn zu gucken. Aber egal wie sehr wir die deutsche Elf anfeuerten, es wollte ihnen einfach kein Tor gelingen! Am Ende des Spiels haben sich die anderen Mitgucker gegenseitig damit getröstet, dass unsere Nationalmannschaft vor zwei Jahren immerhin den Weltmeistertitel geholt hat    zwinker

Bei unserem Wochenendeinkauf am Freitagnachmittag nahmen¬†Carsten und ich unter anderem Wanderproviant mit, denn f√ľr den Samstag war schon seit geraumer Zeit zusammen mit drei ehemaligen Teilnehmerinnen eines Russischkurses eine Tour¬†in der S√§chsischen Schweiz geplant. Das Wetter spielte gl√ľcklicherweise wunderbar mit und so erkundeten wir in der Schwarzbachtalgegend die Strecke¬†einer alten Schmalspurbahn und liefen √ľber Br√ľcken oder stapften durch den einen oder anderen alten Eisenbahntunnel … alles allerdings inzwischen g√§nzlich ohne Schienen & Co:

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Wir hatten den ganzen lieben Tag einen traumhaft schönen Weitblick gehabt:

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Nach dieser ca. 15 km langen Wanderung mit einigen Abstechern jenseits¬†der Hauptroute, landeten wir im Gohrischer Sommerhaus von Kerstin, wo wir zuerst ganz gem√ľtlich¬†Kaffee getrunken, dann gegrillt und letzten Endes uns bei einem Gl√§schen Wein an der Feuerschale eingefunden haben, bis es stockdunkel wurde.

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Es war ein supertoller Tag, den wir alle so richtig genossen haben Рin unserem ziemlich durchgeplanten Leben ist so ein Samstag, bei welchem lediglich die Uhrzeit zum morgendlichen Treffen feststand und alles andere zeitlich völlig flexibel war bzw. von anderen durchorganisiert wurde, schon wie eine richtige Auszeit    zwinker



2016 03.
Jul

Ja, in der Tat ich habe jetzt Sommerferien    zwinker

Mein Russischkurs ist zu Ende und, obwohl es mir wie immer unglaublich viel Spa√ü gemacht hat zu unterrichten und die Gruppe mal wieder sehr harmonisch war, freue ich mich wie jeder Lehrer √ľber die zus√§tzliche Freizeit durch alle Ferienzeiten. Den letzten Unterrichtstag haben wir vom √ľberdachten Klassenzimmer in den ruhigen Innenhof des Restaurants „Odessa“ verlegt. Da ich wie gewohnt erneut viel zu viel Zeit vor dem Beginn der Veranstaltung¬†eingeplant habe und das Restaurant f√ľr mich perfekt in der Innenstadt liegt, hatte ich noch ein paar Minuten, um meinen Dresdner Lieblingsort kurz zu besuchen – den Zwinger:

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An einem Dienstagabend hat man kaum Touristen im Innenbereich, da freuen sich offensichtlich sogar die darin befindlichen Skulpturen √ľber solche ruhigen Abende¬†¬†¬† zwinker

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Preisfrage: was macht man nun mit der dazugewonnenen Ferienfreizeit? Richtig, wir gehen zum Beispiel mit mit Katja & Antonia auf ein Erdbeerfeld im Dresdner Westen, um vor Ort seinen Bauch vollzuschlagen, aber auch, um noch etwas f√ľrs Zuhause zu pfl√ľcken:

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Da¬†man aber nicht nur von Erdbeeren satt wird, pfl√ľckten wir noch alle zusammen ein paar S√ľ√ükirschen von den B√§umen im Garten von Katjas Eltern:

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Unsere gesamte Ausbeute (Erdbeeren √ľber 3 kg !) hat trotz der Menge von jeweils einem ehemaligen Popkorneimer¬†nicht einmal bis Montag √ľberlebt¬†¬†¬† lachen

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An einem anderen Tag bin ich mit Anna zur Schlenderweinprobe beim Winzer M√ľller am Schlo√ü Albrechtsberg gegangen. Es war ein wundervoller Sommerabend: Die Sonne schien, der Winzer f√ľhrte uns durch den Park und erz√§hlte Geschichten aus der ganz fernen Vergangenheit¬†sowie √ľber die Entwicklung des Weinanbaus in Dresden¬†und lie√ü uns dabei drei Weinsorten aus seinem Weinkeller probieren:¬†M√ľller-Thurgau, Kerner und einen¬†Ros√© Domina. Hier mein Kerner und ich ¬† ¬†standard

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Wir haben einen anderen Teilnehmer der Gruppe gefragt, ob er ein Bild von uns machen k√∂nnte … nun wei√ü ich nicht, ob die Unsch√§rfe dieses Fotos daran liegt, dass der Herr keine Digitalkamera bedienen konnte oder dass wir inzwischen schon bei der dritten Weinsorte angekommen waren¬†¬†¬† zwinker

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N√§chste Unternehmung: Dass wir seit dem Verkauf des Hauses keine gro√üartige M√∂glichkeiten mehr zum Selbergrillen haben, macht uns eigentlich nicht so traurig, wie vielleicht manch einer denken mag ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn in unserer Wohngegend lassen¬†sich gegrillte Leckereien im nur ca. 10 min zu Fu√ü entfernten Biergarten „El Horst“ organisieren. Man muss √ľbrigens nicht zwingend immer nur Bier trinken, denn eine Wei√üweinschorle kann man dort genau so problemlos bekommen sowie eine Flasche¬†Karamalz ¬† ¬†lachen

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Eine weitere M√∂glichkeit f√ľr uns, frisch Gegrilltes auf dem Teller zu bekommen, sind der Besuch guter Freunde, welche im Gegensatz zu uns viel Freude am Garten und den damit verbundenen Arbeiten haben.¬†Wir fanden die Rasenabteilung¬†von Gundel und Peter schon immer¬†echt wundervoll –¬†und dieses Jahr haben sie diese sogar noch vergr√∂√üert und komplett umgestaltet – aber wir selber h√§tten aufgrund unserer „Gartenarbeitphobie“ vermutlich nicht den richtigen Nerv dazu, etwas Vergleichbares aus dem Boden zu stampfen¬†¬†¬† zwinker

Es ist doch ein absolut bezaubernder R√ľckzugsort, nicht wahr?

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Dorthin haben wir uns dann auch zum Essen von leckeren W√ľrstchen, Spie√üen, K√§sen und Steaks hingesetzt, welche Peter mit viel Liebe und Holzkohle zubereitet hat:

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Und sonst so? Das Wetter der letzten Wochen passte leider nicht immer zu unserer Planung und so musste ich gestern wegen der akuten Schauer- und Gewitterwarnung ein Fotoshooting im Freien auf einen sp√§teren Zeitpunkt verschieben. Stattdessen haben Anna und ich uns am Vormittag zu einem spontanen Besuch des Elbflohmarkts getroffen und sind gl√ľcklicherweise gegen Mittag nur leicht durchn√§sst wieder nach Hause gekommen. Wir hatten aber so viel Spa√ü beim St√∂bern und Quatschen, da machten dann ein paar Regentropfen auf dem Heimweg gar nix aus ¬† ¬†zwinker

Ich hoffe, auch euer Sommer bereitet¬†euch genau so viel Freude wie der unsrige. Wenn das noch nicht der Fall war, denkt einfach dran: Der erste Sommermonat ist (leider) schon vorbei, d.h. es sind nur noch zwei davon √ľbrig ¬† ¬†lachen ¬† ¬†–> Macht das Beste draus! Wir werden es auf jeden Fall ebenfalls weiter versuchen¬†¬†¬† standard

Kleine Freude am Rande: mein Blog verzeichnete¬†am Samstag den 1000. Kommentar …
Kleine Enttäuschung am Rande: aber leider nicht auf einen Eintrag von mir, sondern auf den Gasteintrag von Carsten     traurig     leider Pech gehabt!



2016 01.
Jul

Ein heutiges Fundst√ľck aus der Rubrik „WOW !“ hat mich zu dieser kleinen OLCA-Episode animiert …¬†was mal als Handstreich angefangen hat, wurde schon vor ein paar Monaten weiterentwickelt und ist nach dem heutigen Stand sogar noch ausbauf√§hig !

Bis Ende Februar 2016 haben Olga und ich jeden Freitagnachmittag den Wochen(end)-Einkaufszettel aus dem Ged√§chtnis und mit pr√ľfendem Blick in den K√ľhlschrank per Hand auf einem Notizblockklotzzettel (ach, ein so herrlich deutsch zusammengesetztes Wort) ausgef√ľllt – wie z.B. diesen hier:

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Danach kam uns die Idee, wenigstens die immer wiederkehrenden Dinge als gegeben bzw. optional auf DinA6-Größe (4fach-Ausdruck auf DinA4 und dann zurechtgeschnitten) vorgedruckt zu haben, um nicht doch mal etwas Wichtiges zu vergessen Рdas ist z.B. der von heute, nachdem schon die ersten Waren eingesammelt wurden:

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Jeder, der bislang diesen Vordruck bei uns an der Pinnwand gesehen hat, verdrehte ein wenig die Augen und dachte sicherlich mit einem Lächeln an die allseits bekannte Listengeilheit und Organisationswut der OLCAs. Aber heute haben wir im Kaufland tatsächlich noch DIE Steigerung gefunden:

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So eine¬†Herausforderung kann man nat√ľrlich nur annehmen und deswegen bastel ich auch¬†gerade an einer DinA3-Version mit Gang- und Lageplan des Kauflands inklusive aller Notausg√§nge und Ruheinseln ¬† ¬†;o) ¬† ¬†w√§re doch gelacht !

In diesem Sinne w√ľnschen die OLCAs allen Lesern ein ruhiges und einfallsreiches Wochenende !



2016 26.
Jun

Bevor der Juni komplett vorbei ist, m√∂chte ich es vorher noch schaffen, hier meine Fotoausbeute zum Mai-Projekt zu pr√§sentieren ¬† ¬† zwinker ¬† ¬† Carsten und ich waren¬†auf der Suche nach passenden Motiven in vielen Gegenden unterwegs und am Ende kam eine¬†recht umfangreiche Sammlung aus Dresden, Chemnitz und Karlsbad¬†zusammen. Bei der Auslegung, Architektur als DDR-Relikte zu nehmen, musste ich mich allerdings sehr zusammenrei√üen, denn davon¬†gibt es ja – wie man so sch√∂n sagt – hier „noch und n√∂cher“ ¬† ¬† lachen

Eines meiner Lieblingsmotive sind aber ohne jeden Zweifel und schon seit Jahren¬†die Ost-Ampelm√§nnchen, denn sie sind f√ľr mich neben dem Gr√ľnen Pfeil immer ein sehr gutes Beispiel f√ľr gesunde Ostalgie ¬† ¬† zwinker ¬† ¬† und da es seit 2005 in Dresden ja auch eine passende Ampelfrau gibt, muss ich diese Variationen einfach mal in einem Bild zeigen ¬† ¬† zwinker

beide ampeln

Ich finde sie alle richtig knuffig!

Wollt ihr mal sehen, wie man „Wissenschaft und Produktivkraft“ in Stein mei√üeln kann? Wieland F√∂rster hat das im Jahr 1974 umgesetzt und man kann das Werk in Chemnitz im Park an der Stadthalle anschauen.

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Bevor noch die¬†Frage aufkommt, ob ich bei unserem¬†straffen Terminplan der letzten Wochen in der Lage war, f√ľr mein Juni-Projekt auf Motivsuche zu gehen, kann ich beruhigen und sagen, dass es nat√ľrlich auch im n√§chsten Monat ein Bericht √ľber meine Jagd nach passenden Bildern geben wird ¬† ¬† lachen
Und so wie es derzeit aussieht, sogar schneller als es diesmal gedauert hat     zwinker

So, und nun zu weiteren Bildern mit dazugeh√∂rigen Kommentaren und Erkl√§rungen zum Thema „DDR-Relikte und Sozialismus im Alltag“: