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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 17.
Mai

Im April habe ich den weisen Spruch meiner Mutter „Schau auf den Boden: Selbst wenn du kein Geld findest, bleibt wenigstens die Nase heil“ au√üer acht gelassen und meinen Blick Dank des gew√§hlten Themas immer wieder nach oben gerichtet. Im Alltag vergisst man diese Blickrichtung leider viel¬†zu oft. Lasst es euch sagen, dass es √ľber unseren K√∂pfen sehr viel Sch√∂nes zu sehen gibt¬†¬†¬† zwinker

Ich nehme euch einfach mal mit auf den Wolkenweg:

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Au√üerdem entf√ľhre ich euch nur zu gern auf einen Himmelsplaneten:

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Manchmal sieht das Lichtspiel zwischen Sonne und Wolken auch fast wie die Geburtsstunde einer neuen Galaxie aus:

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Wenn beim Kampf zwischen Licht und Dunkelheit die dunkle Seite gewinnt …

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… kommen ganz viele Tropfen auf unsere K√∂pfe und Wege¬†nieder:

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Zum Gl√ľck bieten uns weiche Sch√§fchenwolken immer wieder einen Ausgleich und einen Grund zur Freude, wenn sie vor¬†einem leuchten-blauen Himmel auftauchen:

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Wolken machen sich √ľbrigens¬†auch als Fensterbild supersch√∂n:

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Ist es euch irgendwann eigentlich aufgefallen, dass √ľber unseren K√∂pfen sich vieles gerne auch mal hinter Wolken versteckt? Hier ein Beispiel f√ľr das Versteckspiel der Sonne:

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Auf diesem Bild versucht der Mond das Gleiche zu machen:

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Auch ein Regenbogen f√ľhlt sich hinter den Wolken anscheinend sehr geborgen¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†:

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Vögel dagegen fliegen lieber darunter:

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Und wenn die Sonne am Horizont verschwindet, f√§rbt sie die Wolken in sanfte Pastellt√∂ne ein –¬†es sieht wie ein wunderbares Aquarellbild¬†der Natur aus:

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Bei diesem Bild¬†war die Bedeutung des¬†Worts „Wolkendecke“ f√ľr mich zum ersten Mal so richtig zum Greifen nah:

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Weil ich die Wolken jetzt so richtig ins Herz geschlossen habe, wollte ich gern eine f√ľr zu Hause haben ¬† ¬†zwinker

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Aber sie können sich draußen einfach besser austoben, darum habe ich (leider) immer noch keine zahme Wolke in meiner Wohnung    zwinker    :

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F√ľr mich hat sich das Monatsprojekt auf jeden Fall sehr gelohnt, denn ich habe so unglaublich¬†viel Sch√∂nheit √ľber meinem Kopf gesehen! Aber nun bin ich erneut auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet und besch√§ftige mich im Mai sehr ausf√ľhrlich mit den Relikten eines Staates, welchen es seit 1990 nicht mehr gibt. Aber auch hier gibt es viel Spannendes und Interessantes zu finden – das w√ľrde ich euch in ca. einem Monat sehr gern zeigen wollen ¬† ¬†standard



2016 15.
Mai

Sch√∂nes Wetter und die damit verbundene M√∂glichkeit, endlich viel Zeit drau√üen beim Wandern, Feiern und Reisen zu verbringen, wirkt sich eindeutig negativ auf das regelm√§√üige Schreiben von¬†Blogeintr√§gen aus ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†da es heute (endlich mal wieder) ein einigerma√üen verregneter Tag geworden ist, kann ich hier¬†nun¬†√ľber unsere kleine Rundreise berichten, welche wir eigentlich schon vor einer Woche unternommen haben.

Schon lange hatte ich Lust darauf, die ber√ľhmten Kurorte Karlsbad und Marienbad¬†im Nachbarland Tschechien mal mit eigenen Augen zu sehen. Schlie√ülich hat man beim Lesen von Biografien russischer Ber√ľhmtheiten des 19. Jahrhunderts¬†immer wieder diese Namen vernommen. Da sowohl Carsten als auch ich noch ein paar √úberstunden auf unseren Arbeitszeitkonten hatten, haben wir uns zum langen Wochenende nach dem Herrentag bzw. Christi Himmelfahrt einen freien Freitag geg√∂nnt und fuhren gleich in der Fr√ľh los. Aber weil alle guten Dinge nun einmal drei sind und wir drei Tage (FR, SA & SO) f√ľr unsere Fahrt eingeplant haben, erg√§nzten wir unsere Reiseroute noch um eine etwas au√üergew√∂hnliche Destination: Chemnitz. Von der letzten Station erhoffte ich mir einige gute Motive f√ľr mein Mai-Fotoprojekt¬†mit dem Thema¬†„DDR-Relikte & Sozialismus im Alltag“.

Zuerst fuhren wir aber gen Karlsbad bzw. nach Karlovy Vary, wie das Städtchen in der Sprache der Einheimischen heißt. Da wir mit unserem Smart unterwegs waren, haben wir nach nicht all zu langer Suche einen kleinen, schönen und sogar kostenlosen Parkplatz gefunden und marschierten entlang des Flusses Tepla in die Stadt hinein:

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Schon bald erreichten wir die vielen Heilbrunnen, f√ľr die die Stadt und auch die gesamte Gegend hier in Tschechien bekannt ist. Um das Wasser stilecht trinken zu k√∂nnen, habe ich einen ortstypischen¬†Kurbecher mit eingebautem Trinkhalm (wir haben einfach¬†Schnabeltasse dazu gesagt)¬†gebraucht … gl√ľcklicherweise entdeckte mein Mann zwischen unz√§hligen, meistens sehr kitschigen¬†Trinkgef√§√üen¬†auch eine B√§rentasse – diese wurde nat√ľrlich sofort gekauft und eingeweiht ¬† ¬†lachen

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√úber die heilenden Gew√§sser kann man nur eines sagen:¬†das salzig, krustige Wasser in kalt und auch in warm (auch mehr als 60¬įC) … *b√§h* … ist wirklich reine Geschmackssache ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†aber die Bauten um diese sind schon √§u√üerst beeindruckend. Vor allen Dingen immer wieder diese langen Kolonnaden, welche zum Teil gleich mehrere Quellen beherbergen:

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Wir wollten uns¬†nat√ľrlich einen allgemeinen √úberblick √ľber die gesamte Stadt¬†verschaffen. Deshalb stapften wir zum Hirschsprung, eines der bekanntesten Aussichtspunkte der Stadt.¬† Die Rundumsicht¬†gefiel uns sehr gut und wir¬†fanden sowohl von unten als auch von hier oben, dass die Stadt¬†wirklich ein einzigartiges und luxuri√∂ses Flair hat ¬† ¬†zwinker

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Übrigens, die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul in Karlsbad ist sehr beeindruckend aufgebaut. In ihrem Inneren habe ich sogar eine Ikone meiner Namensgeberin entdeckt Рder Heiligen Olga. Leider war das Fotografieren in der Kirche nicht erlaubt.

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Deshalb kann ich euch nur ein anderes Olga-Heiligenbild zeigen, welches wir am nächsten Tag an der Außenseite der russisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Wladimirs in Marienbad gesehen haben:

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Allerdings ist die Marienbader Kirche insgesamt etwas kleiner und bescheidener    zwinker

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Doch¬†damit passte sie wunderbar in dieses kleine, beschauliche St√§dtchen. F√ľr mich war Karlsbad sehr herausgeputzt, dagegen ist Marienbad¬†(tschechisch Mari√°nsk√© L√°znńõ) richtig klein und kuschelig. Wir haben nach der Ankunft und Zimmer√ľbernahme am Freitagabend auch hier zun√§chst einen Aussichtspunkt in Form eines Steinturmes auf einem H√ľgel aufgesucht, aber leider konnte man von dem nicht sehr mehr viel von der Stadt selbst sehen, da die B√§ume in der Umgebung in den letzten Jahrhunderten doch sehr hoch gewachsen sind. Daf√ľr aber war der Sonnenuntergang soooooo romantisch!

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Auch in Marienbad gab es sehr schöne und große bzw. lange Kolonnaden Рhier Impressionen von unserem Rundgang am Samstagvormittag:

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Wenn man durch diese hindurch lief, hatte man auch immer wieder einen schönen Blick zwischen der einzelnen Kolonne nach Draußen:

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Nat√ľrlich wollte ich auch von den heilenden Quellen dieser Stadt einen Schluck „f√ľr“ statt „auf“ meine Gesundheit trinken, da ich aber meine B√§rchentrinktasse gut verpackt im Auto gelassen habe, musste ich auf das nat√ľrlichste Gef√§√ü der Welt zur√ľckgreifen¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†:

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Bevor wir das gem√ľtliche St√§dtchen, in dem¬†man einfach nichts anderes tun kann, als sich zu entspannen, verlassen haben, h√∂rten wir uns an der Singenden Font√§ne¬†noch zwei¬†Lieder von Celine Dion an, die heute um 11 Uhr auf dem Plan f√ľr die alle zwei Stunden stattfindenden Musikchoreografie standen:

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Gegen sp√§ten Mittag¬†kehrten wir zur√ľck in deutsche Gefilde¬†und steuerten √ľber die kostenfreien Autobahnen¬†Chemnitz an. Als ich im Vorfeld vielen Freunden und Bekannten √ľber unsere Reisepl√§ne erz√§hlte, erntete ich meistens einen sehr BEgeisterten Blick, wenn ich die Worte „Karlsbad“ und „Marienbad“ aussprach und am Ende einen ENTgeisterten, als ich „Chemnitz“ erw√§hnte¬†¬†¬† lachen

Erst mit der Erl√§uterung meiner Fotopl√§ne bekam ich das erwartete Verst√§ndnis, denn bei der Stadt denkt man doch immer zuerst nur an eines, oder ?¬†Das Wahrzeichen der ehemalig genannten Karl-Marx-Stadt ist nat√ľrlich dieses 7,10 m hohe Denkmal, welches im s√§chsischen Volksmund „dor Nischel“ genannt wird:

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Wir fanden die Gr√∂√üe sehr beeindruckend! Au√üerdem musste ich der Ironie des Schicksals meinen Tribut zollen, denn eines¬†der bekanntesten Werke von Karl Marx ist nun mal das Buch „Das Kapital“ , welches sich¬†mit¬†einer ausf√ľhrlichen Analyse √ľber¬†die politische √Ėkonomie und die damit verbundene Kritik gegen√ľber der kapitalistischen Gesellschaft besch√§ftigt … und nun sind in dem Geb√§ude hinter seinem¬†Denkmal und mit dem mehrst√∂ckig hochen Aufruf „Proletarier aller L√§nder vereinigt euch“ (in vier Sprachen !) folgende √Ąmter beheimatet:

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Wenn das mal nicht Ironie ist … !?!?

Ansonsten ist Chemnitz zwar nicht so stark mit Sehensw√ľrdigkeiten √ľberladen, wie z.B. Dresden, dennoch¬†fanden wir das Alte Rathaus und den Marktplatz √§u√üerst¬†h√ľbsch:

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Die H√§user im Stadtteil Ka√überg (wir machen am Samstagabend einen 3-st√ľndigen Rundgang durch diese auff√§llige Wohngegend) sind aus unserer Sicht ebenfalls absolut sehenswert, insbesondere, wenn man den Jugendstil mag. Hier ist z.B.¬†eine sehr attraktive¬†Fassade mit M√§rchenmotiven:

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Dieses Wohngebäude hat zu Recht den Namen Kyffhäuserburg und ist mit außerordentlich vielen passenden Details ausgestattet:

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Und das ehemalige Wohnhaus vom Schriftsteller Stefan Heym zu sehen, war f√ľr mich ein pers√∂nliches Anliegen¬†¬†¬† standard

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Wie ihr seht, in jeder Stadt gibt es viele schöne Sachen zu entdecken    standard
Auf jeden Fall waren das drei sehr intensive und sehr interessante Tage und¬†ich kann auf meiner „Must-See-Liste“ nun gleich drei Punkte abstreichen … damit ich nat√ľrlich bald wieder irgendetwas Neues darauf setzen kann¬†¬†¬† lachen



2016 25.
Apr

Ich habe in Juli 2015¬†dar√ľber berichtet, dass meine beste Freundin Anna ihren runden Geburtstag gefeiert hat. Da man in unserem Alter¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†eigentlich schon alles an Gegenst√§nden hat, was man so zu brauchen meint, schenkten Carsten und ich ihr eben den Gutschein f√ľr einen gemeinsamen Wochenendausflug.¬†Weil Anna bislang noch nie an der Ostsee und somit erst recht nicht auf der Insel R√ľgen war, haben wir uns nach gemeinsamer Absprache kurzerhand dieses Ziel f√ľr das Einl√∂sen des Gutscheins auserkoren. Und am vergangenen Wochenende, welches wir durch einen Abbau von¬†√úberstunden am Freitag noch um einen weiteren Tag¬†verl√§ngern konnten,¬†war es endlich soweit. Ehrlich gesagt, war ich in Bezug auf das Wetter auf der Insel sehr skeptisch, denn f√ľr mich waren meine¬†beiden bisherigen Versuche, einen sch√∂nen Sommerurlaub darauf zu verbringen, total ins (Regen-)Wasser gefallen. Aber f√ľr meine Anna hat sich die Insel diesmal wettertechnisch¬†wirklich sehr ins Zeug gelegt!

Es war zwar nicht so wahnsinnig warm (wir haben schlie√ülich April !), aber es war sonnig und nur darauf kam es uns letzten Endes auch an. Wir wussten durch Wettervorhersagen, dass es k√ľhl und zum Teil recht windig sein w√ľrde und dagegen kann man ja mit passenden Klamotten ziemlich leicht etwas unternehmen¬†¬†¬† standard

Kaum angekommen, war der Sandstrand in Binz perfekt daf√ľr, um gleich nach einer langen Fahrt die Schuhe auszuziehen und barfu√ü auf dem feinen Sand einen entspannten Spaziergang zu machen:

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Eine Runde Aperol Spritz im Strandkorb machte danach bei freundlichem Sonnenschein nicht weniger Spaß!

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Wir haben allerdings nicht nur die sch√∂nen Sandstr√§nde in Binz, Sellin und Juliusruh besucht, sondern auch die gef√ľhlt¬†unendlichen Weiten der¬†Feuersteinfelder¬†in der N√§he von Prora:

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Dort haben wir allerhand hei√übegehrte, weil gl√ľcksbringende¬†H√ľhnerg√∂tter gefunden:

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Manche Besucher dieser Gegend vor uns waren richtig romantisch-kreativ und sehr geduldig beim Vollenden ihres Werks. Ich hoffe, die Form ist trotz, dass mein Mann und ich darauf sitzen, leicht erkennbar     zwinker

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Anna zog dem kleinen Feuersteingekr√ľmmel doch lieber¬†etwas gr√∂√üere Steine am Strand im Norden der Insel vor ¬† ¬†lachen

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Jedenfalls gibt dieses Schild unsere Gef√ľhlslage in den vergangenen 3 Tagen bestens wieder:

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Es waren wundervolle Tage, wir hatten wirklich sehr viel Spa√ü zusammen und weil wir alle drei Fr√ľhaufsteher sind, hatten wir am Ende noch mehr Zeit, um so viel, wie es in solch kurzer Zeit √ľberhaupt¬†geht, zu erforschen. Au√üerdem waren wir au√üerhalb der Hauptsaison dort und deswegen fanden wir zum Teil nahezu menschenleere Str√§nde vor – das war einfach traumhaft! Und so¬†wie es aussieht, hat¬†Anna diese Insel wahrlich in ihr¬†Herz geschlossen und wird vermutlich fr√ľher oder sp√§ter dort wieder auftauchen, um darauf noch mehr sch√∂ne Ecken zu entdecken:

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Ich hoffe und w√ľnsche, dass ihr dann der Wettergott ebenfalls¬†hold ist, so wie er uns diesmal war!



2016 17.
Apr

Eine genaue Definition von Minimalismus in der Fotografie gibt es eigentlich nicht, denn jeder betrachtet das ein wenig subjektiv. Der Name sagt aber schon aus, dass es bei dem Bild auf „das Wenige“ ankommt. Ich habe deshalb im M√§rz verst√§rkt versucht, einfach solche Motive in meiner Umgebung zu entdecken,¬†statt¬†selbst passende Bilder zu komponieren. √úberraschenderweise konnte ich in der Tat einiges recht schnell finden – wenn man sich mit einem Thema genauer befasst, sch√§rft man einfach den Blick f√ľrs Detail. Wie zum Beispiel mein erstes Foto aus dem Wartezimmer beim Zahnarzt, wo f√ľr die kleinen Patienten auch eine Spielecke eingerichtet ist und eine Playmobil-Giraffe mutterseelenallein auf dem Stuhl abgestellt wurde:

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Und auch sonst sah ich passende Motive am Himmel …

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… im Wasser …

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… und auf der Erde.

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Diese Tischdeko habe ich zum Beispiel keinen Zentimeter bewegt. Sie war schon so positioniert, als ich an dem Tisch saß und auf meinen Kaffee wartete    zwinker

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Diese Komposition f√§llt f√ľr mich pers√∂nlich ebenfalls in die Kategorie „Minimalismus“

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F√ľr mein Projekt mussten¬†nicht nur irgendwelche Gegenst√§nde herhalten, auch lebendige Objekte¬†hatten keine Chance zu entkommen ¬† ¬†zwinker

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Ein unbekannter Hund auf den Elbwiesen hat ein aus meiner Sicht auch ein ziemlich gutes Bild abgegeben:

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Aber unbelebte Objekte kamen mir einfach öfter vor die Linse, wie dieses Häuschen mit einem roten Dach inmitten laubloser Bäume:

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Eine erfrischend gr√ľne Wiese mit Radspuren passte mir ebenfalls wunderbar ins Konzept:

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Genau so erging es auch einer einsamen Laterne mit¬†einem letzten Schneegru√ü im M√§rz …

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… und einen andere, bei welcher das Licht gerade anging:

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Nun, ich werde mich ab jetzt genau so auf den Weg machen wie diese junge Dame und schon mal verstärkt Ausschau nach April-Motiven halten Рes ist ein Blick gen Himmel gefragt    zwinker

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2016 11.
Apr

In den vergangenen 2 Wochen gab es in meinem Leben jede Menge Highlights. Sie m√ľssen f√ľr mich nicht so wahnsinnig riesig sein, denn ich freue mich auch √ľber die kleinen H√∂hepunkte des Lebens von Herzen und will sie nat√ľrlich mit meinen Mitmenschen teilen. Also fangen wir einfach mal damit an¬†¬†¬† standard

  • Ich habe in einem Blogeintrag¬†im M√§rz √ľber einen Fernsehauftritt von unserer Kleinen / Stephanie berichtet. Nun kann ich auch mit unserer Gro√üen / Andrea genau so angeben. Sie hat es zwar¬†nicht ins Fernsehen geschafft, daf√ľr aber ins Radio. Beim MDR gab es neulich einen Beitrag √ľber ein ehrenamtliches Projekt namens Rockzipfel. Und weil Andrea diesen Verein seit September letzten Jahres unterst√ľtzt, kam sie in dem Beitrag sogar zu Wort und wird auch im Text namentlich erw√§hnt. Ich bin echt stolz auf meine Gro√üe!
    … leider gibt es den Radiomitschnitt nur noch als Datei, denn er¬†ist nicht mehr mit auf der Webseite zu finden.
  • Am 1. April bin ich mit Anna zu einem Konzert¬†der Gruppe¬†Project Pandora in den Club¬†Tante Ju gegangen. F√ľr mich ist das Besondere an dieser Gruppe, dass den Gesang mein ehemaliger Arbeitskollege, Daniel Zieschang, √ľbernommen hat. Ich wusste schon lange, dass er singen kann, nur hatte ich ihn bis dato noch nie auf der B√ľhne gesehen. Nun kann ich hinter diesem Wunsch auch ein H√§kchen setzen ¬† ¬†zwinker

Pandora

  • Logischerweise kamen auch einige andere Kollegen von meiner vorherigen Arbeitsstelle dazu, um Daniel und seine Mitstreiter auf der B√ľhne zu unterst√ľtzen. Es war ein fr√∂hliches Wiedersehen und nat√ľrlich haben wir die Zeit genutzt, um¬†alles zu bequatschen, was seit meinem Abschied im September letzten Jahres passiert ist. Es war echt sch√∂n, euch wieder zu sehen !

Kartenkollegen

  • An einem sch√∂nen Mittwochnachmittag sind Andrea und ich zu einem Lagerverkauf von Tranquillo¬†gegangen. Am Ende waren wir beide mit unseren Schn√§ppchen so gl√ľcklich, dass wir uns noch einen Kaffee und Kuchen im Elbsalon¬†auf der K√∂nigsbr√ľcker Stra√üe (gegen√ľber vom Kino Schauburg) g√∂nnten. Diese Lokalit√§t hat mich definitiv nicht zum letzten Mal gesehen – das Essen dort fand ich echt lecker und das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis stimmt ebenfalls.
  • Am gleichen Abend trafen Carsten und ich noch seinen Cousin Michael, welcher einer Fortbildung wegen gerade in Dresden weilte. Und da das Wetter so sch√∂n war, haben wir zu dritt schon mal die Biergartenzeit f√ľr uns er√∂ffnet – F√§hrgarten Johannstadt sei Dank!

Biergarten

  • Am Dienstag, den 5. April, habe ich meinen neuen Russisch-Kurs angefangen. Die Gruppe ist wie immer gemischt, aber ich denke, wir werden zusammen noch sehr viel Spa√ü beim Lernen der Vokabeln und Grammatik haben, denn die Leute sind wirklich gut drauf! Nun bin ich bis Ende Juni mal wieder an jedem einzelnen Dienstagabend f√ľr alle anderen Aktivit√§ten¬†nicht verf√ľgbar¬†¬†¬† zwinker
  • Am Samstag gingen¬†Carsten und ich erneut bei¬†einer Igel-Tour mit und nun wissen wir dank einer F√ľhrung von Frank Frenzel, wo genau der Kaitzbach entspringt (die Quelle kann man auf dem Foto unten sehen)¬†und wie sein Weg bis zum Mockritzbad verl√§uft. Das ist aber nur die H√§lfte seines Weges, denn diese Igel-Tour ist zweigeteilt und den letzten Abschnitt¬†haben wir bereits im Juni 2015 absolviert – also vom Mockritzbad √ľber den Gro√üen Garten, in welchem alle drei Zierteiche von eben diesem Kaitzbach gespeist werden, bis zur B√ľrgerwiese. Aber eigentlich ist nicht mal das das eigentliche Ende des Bachlaufs, denn er f√ľgt sein Wasser zum Abschluss auch noch an¬†der Carolabr√ľcke der Elbe zu. Er verl√§uft dorthin allerdings fast nur noch unterirdisch durch Rohre und ist somit auf seinen letzten Kilometern v√∂llig unerkannt. Damals wie diesmal eine sehr interessante Tour, so dass 3 Stunden und 7 km sehr schnell vor√ľber gewesen¬†sind¬† ¬† standard

Kaitzbach

  • Wir waren am letzten Samstag zum runden Geburtstag von Torsten eingeladen. Ist schon irgendwie komisch, dass im Freundeskreis die Zahlen der Geburtstage neuerdings mit einer 5 beginnen. Aber diese Zahl sieht man den (meisten) Leuten zum Gl√ľck nicht an¬†¬†¬† zwinker
    Nochmals alles, alles Liebe zu deinem Ehrentag, lieber Torsten!
  • Last but not least: unsere Pl√ľschtierfamilie hat ziemlich unerwartet Zuwachs bekommen. Drei Wochen lang sind Carsten und ich an dem Schaufenster eines Spielzeugladens in unserer N√§he vorbeigetigert bis wir uns eines sehns√ľchtig wartenden Tieres erbarmt und es gekauft haben. Und wer denkt, das es mal wieder ein B√§r geworden ist, der liegt diesmal total falsch. Wir haben uns einen weiteren Wombat ins Haus geholt¬†¬†¬† lachen
    So hat der original-australische Wombat, welchen wir 2010 in Hahndorf¬†(bei Adelaide) gekauft und nach Hause eingeschifft¬†haben, nun eine Freundin namens Wombatine an seiner Seite ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†sie ist die dralle Sch√∂nheit auf dem Foto links … hat also dickeres und l√§ngeres¬†Fell, l√§ngere Krallen, ein runderes Gesicht und einen richtig weiblichen Pops – es konnte also nur ein M√§del¬†sein¬†¬†¬† zwinker

wombats

Nun glaube ich, dass ich alles berichtet habe, was ich euch erzählen wollte    standard
War doch schon allerhand, oder? Ich hoffe, eure Tage sind derzeit genau so mit vielen kleinen Highlights gef√ľllt. Vielleicht erz√§hlt ihr mir auch mal bei Gelegenheit davon – ich w√ľrde mich freuen!



2016 03.
Apr

Mama sagt, dass die Feiertage immer viel zu schnell vorbei sind. Ich glaube, sie hat auch diesmal, wie so oft, Recht. Zum Beispiel habe ich zu Ostern so viel erlebt, dass ich erst den Rest der Woche gebraucht habe, um alles Erlebte in meinem kleinen Kopf zu sortieren Рso viel war das!

Meine Bäreneltern haben mich nämlich zu einem Osterspaziergang mitgenommen. Ich dachte zuerst, dass dieser Wegweiser schon die ganze versprochene Übärraschung verderben wird:

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B√§renstein ist bestimmt f√ľr mich und meine B√§renkumpels ein Must-See-Ort! Ab√§r heute¬†war das erst einmal nicht unser Ziel. Wir wanderten los und ich hatte allerhand Hindernisse zu √ľb√§rstehen:

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Bloss gut, dass die Natur im Wald schon mal ab und an f√ľr¬†eine¬†passende Sitzgelegenheit f√ľr m√ľde B√§renf√ľ√üe gesorgt hat:

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Mama hat auch gesagt, dass ich √ľb√§rall sch√∂n aufpassen soll, denn es ist Ostern und der¬†Osterhase verliert gern aus seinem prall gef√ľllten Korb irgendwelche Eier. Und ich habe tats√§chlich eines davon gefunden!

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Ich habe es abär nicht sofort verputzt, sondern heimlich in Mamas Tasche untergebracht:

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Ich dachte dann, dass B√§rM√§rzenbecher auch ein gutes Versteck f√ľr Ostereier w√§ren, aber ich habe leider nur ganz viele wei√üe Bl√ľmchen gefunden. Da ich so ein kleiner¬†Teddy bin, waren die f√ľr mich schon fast so undurchdringlich wie ein gro√üer Wald!

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Es hat gedauert, bis ich da wieder rausgekommen bin! Danach f√ľhlte ich mich echt ersch√∂pft und musste mich in einem Baumwurzelsessel ausruhen:

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Als ich mich in meinem bequemen Sitz umdrehte, habe ich die versprochene Übärraschung gesehen! Meine Ines ist auch zu diesem Spaziergang gekommen! Sie und ich haben dann zusammen geguckt, ob wir hinter den Wolken auch etwas Sonne sehen können, haben aber nichts Helles und Rundes entdecken können, so oft wir das auch versuchten:

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Da haben wir uns liebär auf unsere Picknickvorräte gefreut:

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Nat√ľrlich sind wir danach Seite an Seite weitergewandert und schon bald habe ich ein verwunschenes M√§rchenschloss entdeckt.

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Ines hat mich dann hochgehoben, damit ich dieses klarer sehen konnte:

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Sie sagte, dass dieses Schloss Kuckuckstein hei√üt. Ab√§r als wir in das Schlo√ü hineingegangen sind, habe ich dort zwar B√§rge von Steine gesehen, aber keinen einzigen Kuckuck! Zum Kuckuck aber auch! Daf√ľr habe ich dort viele anderen Dinge entdeckt. Ich habe einen Drachen mit dem Wappen in den Krallen gesehen:

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Und danach habe ich das Schossgespenst erschreckt:

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In seinem Gewölbe war es so kalt, dass ich mich liebär mal zum Aufwärmen auf einen Ofen setzte!

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Und einen Zaubärspiegel habe ich in einem der vielen Räume entdeckt. Ich saß direkt davor, abär man konnte mich im Spiegel nicht sehen! So eine Zaubärei!

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Als ich meine Ines wieder gefunden hatte, musste ich ihr nat√ľrlich √ľber alles b√§richten! Sie h√∂rte mir wie immer sehr aufmerksam zu.

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Sie erz√§hlte mir, dass w√§hrend ich so viele Entdeckungen machte, sie auch etwas¬†angeschaut hat¬†– ein echtes Frauenzimmer. Das musste sie mir nat√ľrlich auch gleich zeigen:

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Ich habe dann zu Ines gesagt, dass dies kein Zimmer f√ľr sie w√§re. So viel Platz f√ľr nichts und wieder nichts – das muss doch nur f√ľr total dicke Frauen gebaut worden sein und hei√üt bestimmt nur deshalb Frauenzimmer, weil sie mit ihren Ausmassen durch die¬†T√ľr nicht mehr herausgekommen sind und f√ľr immer und ewig im Zimmer bleiben mussten! Also nix f√ľr sie, denn meine Ines ist so sch√∂n schlank!

Und da dachte ich, weil sie so sch√∂n aussieht, kann sie bestimmt auch zur Feier des Tages mit gutem Gewissen etwas Schoki genie√üen und deshalb habe ich etwas Buntes f√ľr sie organisiert:

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Im Gegenzug habe ich von ihr ein St√ľck vom selbst gebackenen Osterbrot bekommen – das war soooo lecker!

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Ich werde sie mal bei unserem nächsten Übärraschungstreffen nach dem Rezept fragen. So ein Osterbrot mit Rosinen schmeckt bestimmt auch meinen Eltern sehr gut! Und meine Kumpels sind ja auch echte Leckermäulchen, sie werden das sicherlich genau so gerne mögen    standard
Nun muss ich bloss noch wissen, wann ich sie wiedersehen kann ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†…



2016 26.
Mrz

Wozu nutzt man in der Regel die Feiertage? Genau, um diverse Sachen zu Ende zu bringen, welche im Alltag immer wieder aufgeschoben waren. So haben auch wir die Osterzeit schon zu Beginn daf√ľr genutzt, unseren Jahresbericht f√ľr das Jahr 2015 fertig zu schreiben. Wie immer habe ich schon vor einigen Tagen den ersten Entwurf zusammengeschustert, Carsten hat diesen¬†dann¬†in eine lesbare und verst√§ndlichere Form gebracht und die beiden Kinder wurden anschlie√üend als Korrekturleser eingespannt. Nun ist unser pers√∂nlicher R√ľckblick auf das vergangene Jahr auf unserer Seite ver√∂ffentlicht und ab jetzt unter dem¬†passenden Klingelknopf¬†zu finden:

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Die OLCAs w√ľnschen euch viel Spa√ü beim Lesen¬†¬†¬† standard

Und wozu nutzt man die Feiertage noch? Genau, um sich mit Freunden zu treffen und auch irgendetwas Neues zu entdecken. Also waren wir gestern mit Ines und Torsten unterwegs. Die beiden haben Carsten und mich zu einer Überraschungswanderung eingeladen. Mit dem Auto fuhren wir zum Städtchen Liebstadt, um dort eine kleine Wanderung auf dem Walter-Jobst-Lehrpfad zu machen. Unterwegs haben wir sogar ab und an ein paar Schokoeier gefunden:

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Ein Teil der 5,5 km langen Strecke erinnerte uns sehr stark an einen echten Hexenwald aus dem Märchen: Bäume standen nackt und leblos da, Moos breitete sich auf dem Gestein aus und auch die Tatsache, dass wenn man nicht aufpasste, man schnell vom Pfad abkommen und hinunterrutschen konnte, verlieh diesem Abschnitt etwas Respekteinflößendes:

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Aber es ist alles gutgegangen und sp√§ter haben unsere Ehem√§nner, welche nat√ľrlich etwas schneller unterwegs waren als Ines und ich, eine Zeitlang¬†sogar noch eine andere Begleitung auf dem Wanderweg gehabt:

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Die beiden Kinder haben in unseren Orangenhälften eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Ostereiersuche gesehen und ließen sie nicht aus den Augen bzw. versuchten sich immer wieder an die Spitze abzusetzen. Ihre Familien schlenderten derweil ganz entspannt hinter uns her.

Am Ende des Rundgangs standen wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages: Schloss Kuckuckstein

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Ines und Torsten haben uns alle zu einer historischen Schlossf√ľhrung angemeldet und das war eine echt tolle Idee! Der Geist der ehemaligen Hausherrin,¬†Maria Josepha¬†von Carlowitz, dessen Rolle die Schlo√üverwalterin Michaela Kirstein absolut bezaubernd √ľbernommen hatte, f√ľhrte uns durch diverse R√§ume:

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Ich sch√§tze, ich bin bei Weitem nicht die Einzige in der Gruppe gewesen, welche ganz viel Mitleid mit unserer Schlossf√ľhrerin¬†hatte, denn ihre Verkleidung ist an warmen Sommertagen bestimmt wesentlich passender. Die alten Gem√§uer haben n√§mlich noch die eisige Winterk√§lte¬†in sich gespeichert, so dass¬†man in einigen R√§umen beim Ausatmen Dampfw√∂lkchen aufsteigen¬†gesehen¬†hat. Ich habe meine Nase lieber in meinem Fleeceschal versteckt¬†¬†¬† zwinker

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Bei diesen Temperaturen wusste man auch nicht so recht, ob man auf so ein sch√∂n eingerichtetes Frauenzimmer wirklich neidisch sein m√∂chte, denn lange an diesem wundersch√∂nen Tisch zu sitzen und Tee bei einem Schwatz zu trinken, war bestimmt nicht jederzeit m√∂glich … zumindest nicht in den hauchd√ľnnen, seidenen Kleidern der Empire-Zeit in der Art, wie sie unsere Schlossherrin getragen hat:

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Es war auf jeden Fall trotz der erfrischenden Temperaturen in den R√§umen ein unbeschreiblich sch√∂nes Erlebnis! Ich muss¬†einen Besuch auf diesem Schloss auf jeden Fall sehr empfehlen, allerdings kann man das Geb√§ude nur zu bestimmten Anl√§ssen, wie z.B. angek√ľndigte oder gebuchte F√ľhrungen, der eigenen Hochzeit (man kann sich auch direkt im Schloss trauen lassen)¬†oder anderen eigenen Feiern besichtigen.

Nach der F√ľhrung g√∂nnten wir uns noch einen w√§rmenden Kaffee und leckeren Kuchen im Schlosscaf√©. Danach war das von den Walzogs geplante „Programm“ an und f√ľr sich zu Ende, da wir uns aber noch nicht komplett leergequatscht hatten, kehrten wir etwa um halb vier in deren K√ľche ein. Verabschiedet haben wir uns letztendlich erst¬†nach vielen interessanten Gespr√§chen, einem gutem Essen, Wein, Whiskey und viel Gel√§chter kurz vor¬†Mitternacht. Anne, die Tochter der Beiden hat zwischenzeitlich zwei Osterbrote gebacken und eines davon an uns vier¬†„gespendet“:

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Das war genau so lecker wie es aussieht! Erst als die letzte Rosine aufgegessen war und uns der Blick auf die Uhr verriet, dass es nun doch an der Zeit ist, nach Hause zu fahren, lösten wir unsere Runde auf.

Der gestrige¬†Tag l√§sst sich wohl auf S√§chsisch am besten beschreiben: Schee war’s ¬† ¬†lachen !



2016 20.
Mrz

In den letzten Tagen gab es wieder allerhand Interessantes zu erleben. Der M√§rz¬†verwandelt¬†sich f√ľr mich¬†schon seit einigen Jahren dank meiner Begleitung der¬†Irish Dance Company Dresden (IDC) als Fotografin in einen sehr gr√ľnen Monat und das eigentlich alles nur wegen des 17. !

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Da dieser Tag in Deutschland immer ein ganz normaler Arbeitstag ist, werden die entsprechenden Feierlichkeiten lieber auf die umliegenden Wochenenden verteilt. So feierten wir bereits am 12.3. den 10. St. Patrick’s Day, der von den Leuten der IDC ausgerichtet wird – diesmal wieder in der Golfscheune Possendorf. Dort konnte ich aber nicht nur Fotos machen, sondern auch mal die Kamera an Carsten abtreten und selber an den zahlreichen Mitmacht√§nzen teilnehmen, was mir schon seit meinem 40. Geburtstag in 2010 – damals ist die IDC zum ersten Mal in meinem Beisein aufgetreten – immer sichtlich eine riesige Freude bereitet:

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Gestern gab es dann ein regelrechtes¬†Mammutprogramm zu Ehren des Heiligen Patricks. Man traf sich schon um 14:00 Uhr, um einige Zeit sp√§ter mit dem Salonschiff „August der Starke“ , welches an dem Tag ausschlie√ülich f√ľr die G√§ste einer¬†St. Patrick’s Feier reserviert¬†war, abzulegen. Normalerweise geht diese Sonderfahrt ja immer in Richtung Pillnitz,¬†aber dieses Jahr musste¬†man in die entgegengesetzte Richtung fahren. Wohlgemerkt nicht freiwillig, denn seit Montag behindert ein tschechischer Lastkahn den gesamten Schiffsverkehr auf der Elbe in Dresden. Da¬†unser Schiff¬†erst bei der Albertbr√ľcke wendete, wo der Lastkahn festsitzt, konnte ich das Elend mit eigenen Augen sehen:

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Kein Wunder, dass nun kein anderes Schiff unter der Br√ľcke durchfahren kann … zum Gl√ľck¬†tat die Routen√§nderung dem Spa√ü an Bord aber keinen Abbruch¬†¬†¬† standard
Als wir wieder in Dresden angekommen waren, gab es eine St. Patrick’s Day-Parade durch die Stra√üen der Altstadt, zu der¬†ganz viele Leute, die vorher mit auf dem Schiff unterwegs waren, den Kl√§ngen von Dresden Pipes & Drums so bereitwillig folgten, als w√§ren das geschickte Rattenf√§nger aus einer allseits¬†bekannten¬†Sage¬†¬†¬† zwinker

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Unterwegs, direkt auf dem Platz vor der Frauenkirche, haben die flinken T√§nzerinnen vom IDC bewiesen, dass sie auch mit Stiefeln und Turnschuhen auf den Pflastersteinen der Stadt genau so leichtf√ľ√üig sind wie mit Soft- und Hardshoes¬†auf der B√ľhne:

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Anschließend wurde in einem großräumigen Partyzelt auf dem Dresdner Postplatz fröhlich bis kurz vor Mitternacht weitergefeiert.

Aber es gab¬†in den vergangenen Tagen f√ľr Carsten und mich nicht nur musikalische Unterhaltung. Am Dienstagabend fanden wir uns nach einer relativ langen Pause mal wieder in der „Ver√§nderbar“ bei der Lesung von den¬†Phrase4-Autoren wieder. Ich war von den F√§higkeiten meines Mannes mal wieder¬†sehr positiv √ľberrascht, denn er war der Einzige aus dem Publikum, der bei den unauff√§llig eingearbeiteten Worten „kurz und knackig“ mit einem leisen „Phrase!“ reagierte … eben weil das die diesmal gesuchte Phrase war, bei deren Entdeckung man eine Flasche Wein gewinnt. Ich habe das auch schon zweimal geschafft, aber diesmal habe ich echt etwas gepennt ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†da Carsten ja selber keinen Wein trinkt, hat er sich von Francis beraten lassen, denn er muss MIR am Ende schlie√ülich gut schmecken ¬† ¬†zwinker

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Damit w√§ren schon zwei Themen aus der √úberschrift abgearbeitet. Ich muss also nur noch √ľber das Blutvergie√üen im TV berichten. Diesmal geht es aber nicht um irgendwelche besonders blutr√ľnstige Actionfilme oder √§hnliches ¬† ¬†zwinker
Unsere Stephanie¬†ist, wie auch schon meine Oma und ich selber, zur Blutspenderin geworden. Allerdings wurde¬†ihre allererste Blutspende etwas ganz Besonderes, denn sie kam damit sogar ins Potsdamer Lokalfernsehen. Ich muss zugeben, die Stelle im Bericht, als die dicke Nadel in ihre Vene eingestochen wird, ist f√ľr mich als Mutter nicht einfach anzusehen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†ansonsten bin ich nat√ľrlich sehr stolz auf meine tapfere Kleine und diesen grandiosen Medienauftritt. Damit ihr euch ein eigenes Bild von der gesamten Aktion machen k√∂nnt, m√ľsst ihr nur mal kurz¬†>> HIER <<¬†anklicken.

Nun habe ich √ľber alles berichtet, was ich in meiner √úberschrift versprochen habe¬†¬†¬† standard ¬† ¬†n√§chste Woche ist noch nicht so stark verplant, aber es eine kurze Arbeitswoche mit einem gaaaaaanz langen Wochenende, denn Ostern steht vor der T√ľr –> mal sehen, was uns OLCAs da so alles passiert !



2016 17.
Mrz

Heute¬†gab es¬†f√ľr Carsten und mich einen guten Grund, unseren Arbeitstag etwas eher zu beenden, denn seit gestern gibt es auf dem Dresdner Neumarkt, direkt vor der Frauenkirche, eine OpenAir-Ausstellung mit¬†dem Namen „Die W√∂lfe sind zur√ľck“ – diese wollten wir uns unbedingt ansehen. Das Wetter war uns hold und so konnten wir sogar ganz entspannt mit dem Rad in die Innenstadt fahren.

Was ist eigentlich das Interessante an dieser Ausstellung, au√üer dem Namen nat√ľrlich? Sagen wir es mal so: seitdem montags immer ein gewisses Klientel seine¬†„Spazierg√§nge“ durch die Dresdner Innenstadt durchf√ľhrt, werden √ľber die Stadt- und Landesgrenzen hinaus auch alle anderen Dresdner in den Augen vieler „gerechter“ Menschen zu dummen Nazis. Wir hatten sogar in unserem langj√§hrigen Bekanntenkreis eine ernste Auseinandersetzung zu diesem Thema und haben nun einen Namen weniger in unseren Adressb√ľchern stehen. Die Person wollte partout nicht einsehen, dass nicht der¬†Wohnort dar√ľber entscheidet, wie die Gesinnung aller Einwohner ist. Naja, ein heikles Thema. Und eigentlich um dieses heikle Thema dreht sich eben¬†diese Ausstellung, welche wir heute besuchten. Sie¬†soll n√§mlich zeigen, dass Dresden nicht nur auf Pegida heruntergebrochen werden soll und kann und, dass es¬†trotz der verst√§rkt negativen Darstellung in den Medien, nach wie vor eine weltoffene Stadt ist.

Die Wolfsfiguren sind von Herrn Reiner Opolka erschaffen worden. Der K√ľnstler war¬†heute und ist¬†auch an jedem Tag seiner Ausstellung selber mit auf dem Platz und steht f√ľr jedermann zu jeder (vern√ľnftigen) Diskussion zur Verf√ľgung. Die¬†mannshohen, braungef√§rbten Wolfsfiguren sind¬†in unterschiedlichen Formationen aufgestellt und sehen auch verdammt angriffslustig aus:

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Sie sind jederzeit bereit, ihre Klauen und Zähne einzusetzen:

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Und das sind nicht die einzigen Waffen:

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Dabei versuchen sie nat√ľrlich die Menschheit zu¬†√ľberzeugen, dass sie ganz und gar harmlos sind und nur das Beste f√ľr alle wollen:

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Aber nicht nur die verkörperte Bedrohung hat ihren Platz in dieser Installation gefunden, denn es gibt auch einige Aufsteller mit Infos, welche zum Nachdenken anregen:

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Außerdem gibt es eine Tafel, auf welcher jeder, der möchte, seine Antwort auf eine wichtige Frage dazuschreiben kann:

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Es gab Einträge in unterschiedlichen Sprachen. Ich habe Spanisch entdeckt, Französisch, Polnisch und auch Russisch:

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Der Spruch in Russisch hei√ü √ľbersetzt: „Verhandeln k√∂nnen. Haltet durch, Europ√§er!“
Nur leider sind diese S√§tze in der rechten Ecke der Tafel gelandet, zwischen den Spr√ľchen auf „Pegidisch“, welche wie √ľblich gar nicht auf die gestellte Frage eingehen, sondern einfach nur als Beleidigung gedacht sind¬†…

Dabei hoffte ich wirklich, dass vielleicht der ein oder andere Montagsmitläufer bei dieser Ausstellung doch noch zum Nachdenken angeregt wird. Ich hoffe dennoch weiterhin, dass unsere schöne Stadt nicht auf Dauer mit solchen Gesten verunstaltet wird:

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Ich hoffe auch darauf, dass wir alle keine Angst vor dem b√∂sen Wolf haben m√ľssen und uns endlich mal darauf verlassen k√∂nnen, dass die J√§ger ihre Aufgaben ernst nehmen …

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Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Projekt ist und dass es auf jeden Fall viel Potential hat, Menschen zum Nachdenken √ľber Toleranz und √ľber die Gefahr beim Fehlen dieser anregt:

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Diese Ausstellung kann man in Dresden noch bis zum 23. M√§rz besichtigen. Danach zieht sie weiter nach Potsdam und sp√§ter nach Berlin. Ich f√ľr meinen Teil kann einen Besuch dort sehr empfehlen.

Wenn die Spr√ľche, Informationen und Hinweise der Tafeln interessieren, der findet auch eine PDF-Version als Brosch√ľre auf der¬†Webseite. Leider hat nun mal nicht jeder einen kurzen Weg zu seiner jeweiligen Landeshauptstadt, denn die Ausstellung¬†ist¬†als Wanderausstellung eben nur in den Bundeshauptst√§dten geplant.



2016 13.
Mrz

Mein Februar-Fotoprojekt diente vorrangig dazu, mal wieder eine technische Spielerei auszuprobieren. Um neue Ideen zu holen, kaufe ich mir ab und zu verschiedene Fotozeitschriften. Sie sind meistens mit DVDs bzw. unterschiedlichen Infos und Tutorials ausgestattet. Bei diesem bekam ich Lust, es auch einmal selber auszuprobieren: man nehme schwarze Pappe, bastle damit einen Filter und dann kann man mithilfe einer handels√ľblichen Weihnachtsbaumlichterkette sch√∂ne Effekte zaubern. Malen ist zwar nicht wirklich meine St√§rke, aber f√ľr ein paar Motive haben meine K√ľnste doch noch ausgereicht und so hatte ich am Ende meiner Bem√ľhungen vier unterschiedliche Filter zur Hand.

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Meine „fabelhaften“ Skizzen seht ihr √ľbrigens auch unten links. Ich hatte zwar noch mehr Ideen, aber schon nach den ersten Versuchen stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, zu feine Motive in dieser Mini-Gr√∂√üe aus der Pappe heraus zu schneiden ¬† ¬† zwinker

Als erstes gab es vor meiner Linse den Filter „Sternchen“ und das ist nun, was ich am Ende damit erreichen konnte ¬† ¬† lachen

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Danach kam das andere typische Mädchenmotiv auf das Objektiv: Herzchen     verliebt

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Aber das ist wohl mit Abstand die kitschigste Version     zwinker

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Mit einem Kleeblatt als Filterbild kommt man da auf ganz andere Ideen ¬† ¬† standard ¬† ¬†z.B. auf gl√ľckliches Landleben

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Oder auch auf die im M√§rz anstehende sogenannte „Gr√ľne“ Jahreszeit der Iren

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Die Katzensilhouette kam nat√ľrlich stillecht mit Opfer zum Einsatz

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Was f√ľr eine Maus wie ein Alptraum wirken mag, ist f√ľr einen kleinen Engel wohl eher ein Traum

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Auch ein Hase hat nix gegen Katzen

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Dieses Bild wollte unbedingt gemacht werden    zwinker

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Übrigens, man muss nicht zwingend eine Lichterkette haben, um mit Bokehfilter zu fotografieren Рselbst Straßenbeleuchtung kann diese hervorragend ersetzen

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Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich inzwischen Blut geleckt und kann mir gut vorstellen, dass ich dieses Fotospielzeug auch in der Zukunft ab und an mal benutzen werde     lachen