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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 29.
Sep

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich mit allen Eindr√ľcken der vier Reisewochen fertig sein werde – es sind einfach zu viele und zu unterschiedliche. Da aber eure Neugier auf unsere Erlebnisse mehrmals zum Ausdruck gebracht wurde, versuche ich wenigstens einen Teil davon hier zu zeigen. Als Frau wei√ü ich nur zu genau, dass Kleidung sehr viele Botschaften transportieren kann, darum habe ich ein paar passende Bilder ausgesucht.

Auf Bali war das Wetter optimal f√ľr kurze Hosen, welche Carsten und ich nur zu gern f√ľr unsere Ausfl√ľge zu verschiedenen Destinationen nah und fern angezogen haben. Wir f√ľhlten uns wohl darin und hatten au√üerdem das Gef√ľhl, dass man damit nicht irgendwie komisch angesehen wird. Die Insel ist Touristen gewohnt, und dass wir solche sind, verriet nicht so sehr die kurzen Beinkleider, sondern unser eindeutig blasses, europ√§isches Aussehen.

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Um die zahlreichen und bezaubernden Tempelanlagen zu besuchen, waren unsere Hosen dann aber doch zu kurz. Aber zum Gl√ľck konnte man √ľberall unentgeldlich vor dem Betreten einer solchen Tempelanlage einen Sarong bekommen … wenn man eine kleine Spende oder sein Eintrittsgeld bezahlt hat. Bei den Einheimischen sah diese¬†Kleidung aber immer irgendwie bedeutend¬†besser aus

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Auf Bali konnte ich mir au√üerdem einen Kindheitstraum erf√ľllen, denn ich wollte schon immer einen spitzen Strohhut aufsetzen. Eben so einen, wie man ihn immer im Fernsehen bei den Vietnamesen gesehen hat. Auf Bali werden solche H√ľte auch getragen, auf den Reisfeldern vor allen Dingen der Sonne wegen. Ein solcher, allerdings zus√§tzlich sch√∂n bunt bemalter, hing in unserem Hotelzimmer und ich konnte einfach der Versuchung, diesen aufzusetzen, nicht widerstehen ¬† ¬†standard

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Auf unseren Fahrten durch die St√§dte und D√∂rfer von Bali haben wir sehr oft Kinder in Schuluniformen gesehen. Ich dachte fr√ľher immer, dass die Schuluniform aus meiner Zeit schon mit sehr vielen Vorschriften gespickt war, aber auf Bali fiel mir auf, dass enorm viele M√§dchen, welche die Schule nach dem Unterricht verlassen haben, nicht nur gleichfarbige Anziehsachen tragen, sie hatten sogar die gleichen Frisuren und je nach Farbe der Schuluniform auch die Schleifen in einheitlicher Farbe in¬†den Z√∂pfen.

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W√§hrend unserer Katamaran-Kreuzfahrt waren bei uns √ľberwiegend Bade- und Schnorchelsachen angesagt. Damit war man am besten f√ľr das Beobachten des Treibens auf dem Meeresboden vorbereitet und die bunten Farben passten perfekt in die farbige Fisch- und Korallenwelt.

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Als unsere Bali-Zeit zu Ende war und wir Dubai und Abu Dhabi unsicher machten, √§nderte sich zumindest bei mir die Hosen- und √Ąrmell√§nge gravierend. Zum einen hat man R√ľcksicht auf die Befindlichkeiten der Einheimischen genommen und zum anderen waren lange √Ąrmel und lange Hosenbeine aus d√ľnnem Stoff die beste Option, um sich drau√üen bei + 40¬įC /+45¬įC aufzuhalten. Geschwitzt habe ich trotzdem ohne Ende … aber, wie ich fand, haben diese Sachen¬†in den meisten Ecken der Stadt schon ziemlich passend ausgesehen.

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Trotz der gro√üen Hitze h√§tte ich mich nur zu gern mit diesem s√ľ√üen B√§renfell samt B√§r in der √Ėffentlichkeit gezeigt, aber da nahmen¬†schon 4 kg Muscheln von unserer Katamaranfahrt viel zu viel Platz im Koffer ein. Carsten konnte daher sehr gut den Blicken des B√§ren und auch meinen widerstehen …

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Das Outfit dieses B√§ren aus einem ‚ÄěBuild-a-Bear‚Äú-Laden in der Dubai Mall passte wirklich perfekt zur Umgebung – das nenne ich ‚Äěgute Tarnung‚Äú

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Ich habe nat√ľrlich ebenfalls versucht, mich mithilfe einer Abaya zu tarnen. Beim Besuch des Kulturzentrums an der Jumeirah-Moschee in Dubai funktioniert das meiner Meinung nach einigerma√üen gut … und es sieht sogar recht fesch aus, oder ?

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Allerdings habe ich am gleichen Tag wohl meinen Schal, welchen ich bis dato immer als Kopftuch nutzte, in einem Taxi liegen gelassen. Der Verlust fiel mir erst in Abu Dhabi auf, als wir schon auf dem Sprung zur Wei√üen Moschee waren. Deshalb habe ich mich dort komplett aus dem Moscheefundus einkleiden m√ľssen. Ergebnis: Schwarz macht zwar schlank, aber nicht unbedingt h√ľbsch und gl√ľcklich ¬† ¬†zwinker

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Das L√§cheln fiel mir dann am Strand nach einem Bad im t√ľrkisblauen Wasser bedeutend leichter. Ich f√ľhlte mich vier Wochen lang mit meinem Badeshirt tats√§chlich am wohlsten !

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Aber nun bin ich wieder hier zu Hause und es ist Herbst, daher gew√∂hne mich lieber ganz schnell an Strumpfhosen und Jacken. Aber das Barfu√ülaufen im warmen Sand und im Salzwasser des Meeres vermisse ich immer noch sehr …



2016 26.
Sep

Na, dann will ich mal anfangen, eine erste kleine Zusammenfassung unseres 4-w√∂chigen Sommerurlaubes zu geben. Mittlerweile sind wir ja schon wieder seit √ľber zwei Wochen im Apartamento OLCA angekommen, haben es aber immer noch nicht geschafft, etwas hier im Blog dar√ľber zu schreiben … die To-Do-Liste, der Arbeitsalltag und etliche Termine mit Freunden, Bekannten und leider auch √Ąrzten haben uns immer wieder davon abgehalten. Nicht zu vergessen 9463 Fotos und 159 Videos, die ebenfalls durchgesehen, aussortiert und genossen werden wollen. Nach der ersten Sortierung konnten wir uns immerhin schon auf 9097 Fotos und nur noch 100 Videos einigen, doch eigentlich soll noch sehr viel mehr reduziert werden. Die erste Fotoshow mit Freunden beinhaltete immer noch 630 Bilder und 16 Filme – die insgesamt ca. 2 Stunden mit Erkl√§rungen und Anekdoten waren hoffentlich nicht zu langweilig f√ľr alle Beteiligten.

Bei der heutigen Zusammenfassung versuche ich nat√ľrlich (insbesondere fototechnisch) sehr viel k√ľrzer zu treten, aber die anf√§ngliche als „kleine“ bezeichnete √úbersicht kann ich bestimmt nicht einhalten … am Ende wissen wir mehr.

Olga hat f√ľr das Urlaubsjahr 2016 als Thema „Strand & Wasser“ gew√ľnscht und wie schon bei der Hochzeitsreise im Februar auf Gran Canaria konnten wir mit der indonesischen Insel Bali (2,5 Wochen) sowie den Emiraten Dubai (4,5 Tage) und Abu Dhabi (3,5 Tage) jene Vorgabe auch beim Sommerurlaub einhalten. Die Eindr√ľcke dieser Strand- und Kulturreise werden mit Sicherheit noch einige Monate in unseren K√∂pfen herumwuseln: kilometerlange Sandstr√§nde, eine uns v√∂llig unbekannte Flora & Fauna, noch nie probierte K√∂stlichkeiten, ein direkter Kontakt mit dem Hinduismus und dem Islam, fantastische und uns v√∂llig neuartige Welten unter Wasser, acht Tage lang auf einem Katamaran die Ruhe und Gelassenheit abseits vom Festland, v√∂llig neue Transportmittel und das Gef√ľhl, wenigstens in einem der beiden L√§nder mal Million√§r zu sein !

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Fangen wir mit den Unterk√ľnften an: wir hatten mit dem Bali Mandira Beach Resort in Legian zweimal eine traumhafte und gr√ľne Hotelanlage mit tollem Personal, einem leckeren Fr√ľhst√ľcksbuffet, mehreren Pools und nur ca. f√ľnf Meter bis zum Strand bzw. Indischen Ozean.

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Unterbrochen wurde dieser Landaufenthalt durch eine Woche Herumschippern mit einem Katamaran (wir, ein anderes deutsches P√§rchen und vier Crewmitglieder), dessen Interieur aufgrund der engen M√∂glichkeiten eher einem Ferienlager gleichkam, daf√ľr mit einem Exterieur a la MasterCard aufartete: UNBEZAHLBAR ! Das an Board immer frisch zubereitete Essen – wenn auch in der Sch√§rfe europ√§isiert – war megalecker, die angefahrenen Schnorchelspots von Lombok und den nahe Bali gelegenen Inseln traumhaft, die Ankerpl√§tze samt Sonnenauf- und -untergang sowie einem Sternenhimmel inklusive breiter Milchstra√üe unvergesslich und die Crew trotz gro√üer Sprachbarrieren mehr als hilfsbereit. Da werden enge Kojen und Kabinen ohne Schr√§nke, eine Dusche mit nur erfrischendem Kaltwasser aus einem 400-Liter-Tank und eine Toilette mit „gewissen“ Extras zur reinen Nebensache.

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Bei der R√ľckkehr ins Bali Mandira Beach Resort wurden wir nat√ľrlich sofort vom Personal wiedererkannt und √ľberschw√§nglich von allen unseren balinesischen Bekanntschaften begr√ľ√üt. Au√üerdem bekamen wir f√ľr die restlichen f√ľnf Tage ein lohnendes Zimmerupgrade mit gr√∂√üerem und sch√∂nerem Badezimmerbereich.

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Unsere anf√§ngliche Entt√§uschung beim Zimmerbezug in Dubai gegen 6 Uhr morgens (doch kein City-View ?) l√∂ste sich in Wohlgefallen auf, als wir erfuhren, dass wir in dem uns jetzt zugewiesenen Zimmer erst einmal zur Ruhe kommen, duschen und schlafen k√∂nnten.¬†Gegen Nachmittag w√ľrden dann unsere Koffer wie gebucht in ein Zimmer mit Stadtblick im 30. Stock des Nassima Royal Dubai gebracht werden …

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… und an dem Blick konnten wir uns dann weder am Morgen aus dem Bett noch am Abend aus der Badewanne heraus satt sehen !

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Eigentlich war dies unser einziges Refugium ohne direkte Meeranbindung, denn das letzte Hotel, das InterContinental in Abu Dhabi, verf√ľgte ebenfalls √ľber einen kleinen Privatstrand und einer nicht gerade kleine Poollandschaft. Nat√ľrlich gab es auch hier eine tolle Aussicht …

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Wechseln wir nun einmal von der Umgebung zu den Menschen, die einen solchen Aufenthalt nat√ľrlich auch immer sehr mit beeinflussen. Davor m√ľssen wir aber wohl mal unsere eigenen Gedanken (!) bez√ľglich drei bislang n√§her kennengelernter Weltreligionen wiedergeben, denn die haben unserer Meinung nach ebenfalls sehr gro√üen Einflu√ü auf das gesellschaftliche Miteinander. Bitte nicht √ľbel nehmen, sollten wir mit der ein oder anderen Einsch√§tzung nicht die allgemeine Meinung des Lesers treffen.

Durch die Heimat kennen wir nat√ľrlich das Christentum und durch Bekanntschaften und Freunde machen wir immer mehr die Erfahrung, da√ü nur noch die Wenigsten so richtig glauben bzw. gem√§√ü der christlichen Vorgaben leben. Damit meinen wir in erster Linie nat√ľrlich das Beten und den Gang zur Kirche … ist eher selten geworden, oder nicht ? Demnach k√∂nnen wir irgendwie auch den allgemein vorherrschenden, gesellschaftlichen Umgang in Deutschland im Vergleich zu den jetzt gemachten Urlaubserfahrungen „tolerieren“: Unfreundlichkeit, Vorteilsverschaffung und Griesgr√§migkeit sind doch mittlerweile irgendwie an der Tagesordnung und lassen sich mit der religi√∂sen Losl√∂sung vereinbaren. Uns sind ungl√§ubige Christen mit egoistischen Z√ľgen irgendwie lieber, als nach au√üen hin streng Gl√§ubige, die aber dennoch nicht das Bild der eigenen Religion zeigen. Wir w√ľrden letzteres wohl eher als gro√üe Scheinheiligkeit bezeichnen.

Und sowas – sorry f√ľr diese Offenheit – haben wir im muslimischen Teil des Urlaubs vollends zu sp√ľren bekommen. In den Emiraten, wo ca. 20% Einheimische t√§glich f√ľnfmal dem islamischen Gebet nachgehen und auch so √ľberall die religi√∂sen Befindlichkeiten ber√ľcksichtigen, k√∂nnen wir nicht nachvollziehen, warum die restlichen 80% Gastarbeiter dieses Landes nahezu wie moderne Sklaven gehalten werden. Arbeitzeiten von bis zu 24/7-Diensten und nur 200 Dollar Entlohnung im Monat (die Kaufkraft d√ľrfte in etwa der in Deutschland entsprechen), eine sehr offene Unfreundlichkeit gegen√ľber dieser „Diener“ und einer sp√ľrbar gesellschaftliche Meidung von Andersgl√§ubigen, lassen sich unserer Meinung nach nicht im Entferntesten mit einer aus Toleranz und N√§chstenliebe bestehenden Religion wie dem Islam vereinbaren. Lediglich solche Emirati, die f√ľr ihre Religion und ihr Land gesellschaftliche Werbung bzw. Aufkl√§rung betreiben wollen, haben uns gegen√ľber einen vorhandenen Einklang mit dem Glauben und der damit verbundenen Lebensweise gezeigt. Hierbei wird uns insbesondere das Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU) der Jumeirah-Moschee immer in bester Erinnerung bleiben, wo Muslime uns nicht nur durch die einzige, von Nicht-Muslimen zug√§ngliche Moschee in Dubai f√ľhrten, sondern auch bestm√∂glich den Glauben von A-Z, die Gebetsabfolgen, die Besonderheiten und die gesellschaftlichen Ausf√ľhrungen zu erkl√§ren versuchten. Erkenntnis des Tages: die Theorie des islamischen Glaubens ist √§u√üerst positiv, aber die gesellschaftliche Umsetzung, wie z.B. Glaubenskriege (aktuelles Beispiel ISIS), Frauendiskriminierung, Vollverschleierung und das von uns kennengelernte Ausbeuten der (ausw√§rtigen) Arbeiterschaft, l√§sst oftmals zu w√ľnschen √ľbrig – doch auch damit hat sich die christliche Kirche bekanntlich nicht immer r√ľhmen k√∂nnen !
Wer uns gegen√ľber immer sehr h√∂flich, freundlich und zuvorkommend war, sind die vielen Servicekr√§fte und Arbeiter, die wir kennenlernen durften. Egal, ob aus Indien, Pakistan und von den Philippinen (diese drei machen wohl ca. 50 % aller Gastarbeiter aus) oder aus der¬†Ukraine, Nepal und all den vielen anderen L√§ndern, die vertraglich gebundene Arbeiter in die V.A.E. schleppen, wir haben uns immer gut mit ihnen verstanden und konnten uns toll¬†mit ihnen unterhalten. Im Nachhinein betrachtet¬†haben sogar¬†nur¬†diese uns gegen√ľber den gastfreundlichen Charme von Dubai und Abu Dhabi entgegengebracht …

Aber warum erkl√§re ich das hier √ľberhaupt alles ? Weil wir w√§hrend unserer Reise ja auch den Hinduismus, mit der speziell auf Bali praktizierten Form des Hindu-Dharma-Glaubens kennengelernt haben … und diese Art der Religion und des gesellschaftlichen Umgangs hat uns sehr stark beeindruckt. Wir sind beide bekanntlich keine Gl√§ubigen und denken auch eher selten an ein Gesch√∂pf, was √ľber allem steht und alles lenkt, aber auf uns wirkt die Lebensweise der Balinesen √§u√üerst stimmig im Zusammenhang zwischen Glaubenstraditionen und dem gesellschaftlichen Umgang.

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Auf Bali wird viel und f√ľr alles gebetet, jedes Haus und jeder Ort verf√ľgt √ľber einen Tempelbereich, g√∂tterbes√§nftigende Opfergaben werden an allen nur erdenklichen Orten mit kurzen und langen Zeremonien verteilt, nahezu alle Tiere bekommen einen religi√∂sen Status und man ist auch eigentlich f√ľr alles dankbar oder versucht das Schlechte mit Hilfe der G√∂tter und durch Gebete abzuwenden.

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Und genau diese (zugegeben etwas √ľbertriebene) Fr√∂mmigkeit spiegelt sich aber auch im Umgang mit den Mitmenschen und im Alltag wieder. Egal wo wir waren, ob in der Hotelanlage, in dem st√§dtischen Moloch von Denpasar mit allen seinen direkt angrenzenden St√§dten oder weit drau√üen, abseits der Touristenpfade auf dem Land, uns wurden nur Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und positive Energien entgegengebracht. Einer von uns fast zwei Wochen sp√§ter angebrachten Reklamation in einem kleinen Touristenverkaufsladen wurde ohne Bon und Diskussion begegnet, falsch herausgegebenes Wechselgeld wurde auch nach zwei Minuten Unterhaltung √ľber unsere Herkunft und der Meinung zur Insel vom Kassierer selbst hinterfragt und die √ľberall entgegengebrachte Freundlichkeit hatte nie den bitteren Charme von Unterw√ľrfigkeit oder Touristenbonus. Genau dieses Zusammenspiel von Glauben und gesellschaftlichem Umgang ist das, was wir eigentlich weltweit suchen und uns nat√ľrlich auch sehr in Deutschland w√ľnschen w√ľrden. Ausgerechnet wir Deutsche h√§tten keinen Grund, chronisch schlecht gelaunt oder ungl√ľcklich zu sein.

Ich hoffe, wir konnten unsere Erfahrungen relativ verst√§ndlich beschreiben¬†und haben keine Gef√ľhle unserer Leser verletzt … wie gesagt, es ist nur die Wiedergabe unserer eigenen Erfahrungen und Meinung, ohne durch Pauschalisierung jemand anderem auf den Schlips treten zu wollen. Nat√ľrlich tauschen wir auch mit jedem gerne seine pers√∂nlichen Gedanken zu diesem Thema aus und sind offen f√ľr andere Meinungen.

Schwenken wir nun aber lieber einmal zu den √ľbrigen Lebewesen dieser Reise um – manches kannten wir, manches war aber auch v√∂llig neu f√ľr uns: eine √ľberschaubare Anzahl an streunenden Hunden auf Bali, die aufgrund der religi√∂sen Auslegung weder gehasst noch ignoriert werden, eine v√∂llig neue und zum Greifen nahe Welt unterhalb der Wasseroberfl√§che mit farbenfrohen Seesternen¬†und Fischen …

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… atemberaubende Korallenformationen, drei in der Brandung schwebende und zum Greifen nahe Mantarochen mit ca. 2,5 bis 3 Meter Spannweite …

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… in Dude-Manier (siehe „Findet Nemo“) dahin gleitende Schildkr√∂ten, vom Boot aus gesichtete Kleinwale, Delphine und fliegende Fische, Teiche voller riesiger Koi-Karpfen …

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… Affen an allen Ecken und Enden,¬†die durch Kopi Luwak bzw. Katzenkaffee bekannt gewordenen Schleich-/Zibetkatzen,¬†den kleinsten Hirsch der Welt namens Pudu(-Pudu) …

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… kleine und gro√üe Flederm√§use,¬†handtellergro√üe Schmetterlinge und K√§fer …

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… durch die W√ľste spazierende Kamele und Dromedare und die √ľberall herumkriechenden Eidechsen. Nur Schlangen und gro√üe Spinnen blieben uns zum Gl√ľck erspart !¬†Ach so: nat√ľrlich waren wir f√ľr all diese Begegnungen nicht in einem Zoo ¬† ¬†¬† zwinker

Auf unseren zahlreichen Ausfl√ľgen mit und ohne F√ľhrer …

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… z.B. durch den ruhrgebiets√§hnlichen Stadtzusammenschlu√ü von Denpasar, Kuta (Australiens Mallorca) und Legian, an verschiedenen Str√§nden und Orten auf Balis S√ľdhalbinsel sowie in der Mitte und im Osten, durch die von Baustellen gepr√§gten St√§dte Dubai und Abu Dhabi, eine W√ľstensafari im SUV samt erfahrenem D√ľnenlenker und nat√ľrlich die Inselchen und Traumstr√§nde der Balisee und der Stra√üe von Lombok, dienten uns nicht immer nur unsere F√ľ√üe, sondern auch zum Teil bislang unbekannte oder zumindest wenig genutzte Transportmittel, wie z.B. ein Dingi bzw. Schlauchboot und Roller, welche auf Bali Scooter genannt werden und zum Teil fast 60% aller Verkehrsmittel auf den vollgestopften Stra√üen in und um Denpasar ausmachen …

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… Kamele und Kajaks …

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… sowie superg√ľnstige Taxis auf Bali und in den V.A.E. (15 min ca. 3,50 Euro – damit startet unseres Wissens nach ein Taxi in Deutschland seine Fahrt !).

Nat√ľrlich fiel dabei auch so manche kuriose Fortbewegung auf:

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Bleibt zum Abschlu√ü noch das Essen zu erw√§hnen. Wir haben in den zweieinhalb Wochen auf Bali bis zu einem G√ľrtelloch abgenommen, was aber bestimmt nicht an der Menge, sondern viel mehr an der Art und Weise des Essens gelegen hat, denn der gesamte Verlust wurde durch die eineinhalb Wochen in den Emiraten schnell wieder aufgeholt, als wir uns in erster Linie durch urbane Foodcourts der Malls und Einkaufspassagen verk√∂stigen mussten und nicht mehr auf liebevoll zubereitete Hausmannskost aus einheimischen Warungs zur√ľckgreifen konnten –¬†der damit verbundene „Verlust“ der einheimischen, arabischen K√ľche ist so schade !

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Aber nat√ľrlich gab es auch auf Bali die eine oder andere Kalorienbombe … doch in der Regel wussten wir nicht, was wir da nun gerade verspeisten. Hauptsache es war lecker und wir hielten uns an den Rat unseres, an vier Tagesausfl√ľgen beteiligten Inselfahrers: „Je r√∂ter desto sch√§rfer !“

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Seufz, wir sind nun am Ende der Kurzzusammenfassung (!) angekommen und alleine das Aussuchen und Ansehen der Fotos rief in uns beiden wieder Urlaubsreife und Fernweh hervor. Asien und die Inseln Ozeaniens haben uns schon etwas in ihren Bann gezogen und wir denken bereits √ľber Ziele, wie die Philippinen, Thailand, Sri Lanka und Malaysia nach. Aber insbesondere an Indonesien hat Olga Blut geleckt, denn die Sprache scheint wohl sehr einfach gestrickt und somit leicht zu erlernen zu sein … in diesem Sinne „Terima Kasih“ f√ľrs Begleiten und Durchlesen – eure standesgem√§√üe Antwort m√ľsste jetzt „sama-sama“ lauten ¬† ¬† zwinker

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P.S.: und ja, auch wenn das f√ľr uns wahrlich nicht der H√∂hepunkt unserer Reise war, darf dieses Superlativ aus Dubai nat√ľrlich nicht fehlen: der Burj Khalifa in voller Gr√∂√üe

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2016 14.
Sep

Dieses Jahr haben Carsten und ich uns einen richtig langen Urlaub geg√∂nnt: 4 Wochen am St√ľck … das gab es bei uns noch nie! Damit es sich auch richtig lohnt, haben wir uns gleich mehrere Ziele ausgesucht: Bali, Dubai und Abu Dhabi.

Wir sind erst am letzten Samstagmorgen um 7 Uhr in Dresden angekommen und seitdem versuchen wir alles, was wir in dieser Zeit erlebt haben, irgendwie zu verarbeiten. Wir haben in der Zeit so viele schöne und so unterschiedliche Sachen gesehen, gemacht und probiert, unzählige nette Menschen kennengelernt und uns einfach nur gut gehen lassen. Es sind dabei fast 9.500 Bilder entstanden und ich versuche nun nebenbei schon mal ein paar Aufnahmen herauszusuchen, um euch schnellstmöglich an unseren Urlaubserinnerungen teilhaben zu lassen. Eins kann ich aber jetzt schon mit Sicherheit sagen Рdieser Urlaub war einfach klasse!

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Nat√ľrlich war unser treuer Reiseb√§r Heini dabei und auch er hat ganz viele Sachen f√ľr sich neu entdeckt.

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Ab√§r das wird er fr√ľher oder sp√§ter selber mal b√§richten ¬† ¬†zwinker

Ich merke gerade, meine Waschmaschine m√∂chte von der Last befreit werden … nach so einem langen Urlaub hat man eben auch viel¬†dreckige W√§sche im Gep√§ck¬†¬†¬† zwinker
Ich werde mich daher erst einmal meinem Haushalt widmen und später mehr von unserem Jahresurlaub schwärmen    lachen



2016 20.
Aug

Ich merke gerade, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Ab√§r nun kann ich wieder von einem supertollen Ausflug hier b√§richten. Ich habe schon mal im Januar dar√ľb√§r beschrieben, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Deshalb habe ich diesmal sofort „ja“ gesagt, als es hie√ü, dass wir¬†nochmals f√ľr ein paar Tage hinfahren k√∂nnen.

Und wir haben auch diesmal ganz viele supertolle Sachen gesehen und erlebt! Nat√ľrlich habe ich lange Zeit mit meinem Kumpel Mr. Schnuffel Neuigkeiten ausgetauscht:

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Ansonsten habe ich festgestellt, dass Potsdam in der Sommerzeit ganz viele verschiedene Blumen hat. Schaut, hier sind die hellblauen:

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Hier sind die dunkelblauen, die wachsen bis in den Himmel hinein!

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Auf den roten Blumen konnte ich sehr schön schaukeln:

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Es gab abär auch schöne, große Blätter, die zum Liegen und Wolkengucken bärfekt geeignet waren:

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Die Eicheln in Potsdam sind echt groß und kaum von der Stelle zu bewegen:

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Im Schloss Cecilienhof habe ich gaaaaaaaanz viele schöne und sehr bunte Blumenbeete gesehen:

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Und dann sind wir an einer Br√ľcke gewesen, sie hei√üt Glienicker Br√ľcke. Ich finde, sie sieht ein wenig aus wie das Blaue Wunder¬†in unserem Dresden, aber unsere Br√ľcke ist dann doch ein wenig sch√∂ner.

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Dann haben mir meine B√§reneltern gezeigt, was an dieser Potsdamer Br√ľcke so besonders ist. Sie war fr√ľher in der Mitte geteilt!

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Das fand ich sehr beeindruckend! Und dann habe ich auf dem Wasser¬†einen „Seelenverwandten“ entdeckt … das B√∂√∂tchen hei√üt „B√§r von Berlin“:

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Wer sagt nun, dass Bären nicht schwimmen können    zwinker    ?

Bei einer anderen Tour haben wir das ganze Universum, na gut, nur unser Sonnensystem, entdeckt:

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Da merkte ich, dass ich am liebsten ein Erdbär bin:

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Und dann, ja dann war es erneut an der Zeit, zur√ľck nach Dresden zu meinen B√§renkumpels zu d√ľsen:

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Das wird ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch in Potsdam gewesen sein – da gibt es noch so viel zu entdecken!



2016 12.
Aug

Bei unz√§hligen Touren und Spazierg√§ngen in verschiedenen St√§dten sind mir immer wieder bestimmte Gegens√§tze im Stadtbild aufgefallen: Eine Mischung aus alter Bauweise mit sehr viel¬†mehr an Verzierungen und schm√ľckendem Beiwerk und aus moderner, n√ľchterner Architektur … beides¬†ganz dicht nebeneinander springt mir¬†etwas disharmonisch ins Auge. Diesmal wollte ich ganz bewusst solche baulichen Gegens√§tze entdecken und auch im Bild festhalten. Eine Auswahl meiner Entdeckungen zu diesem Thema m√∂chte ich jetzt mit euch teilen.

An und f√ľr sich empfinde ich die Dresdener Innenstadt als recht harmonisch, aber wenn man etwas genauer hinschaut, findet man immer¬†etwas, was zu meinem Monatsthema passt. Zum Beispiel ein Blick auf die Kunstakademie, diesmal nicht von der Frauenkirche, sondern von der Sch√ľtzengasse aus kommend:

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Die Hofkirche zwischen einem Haus aus der Nachkriegszeit (links) und einem aus der Zeit nach der Wende (rechts):

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Hier die Frauenkirche und QF-Passage, wenn man vom F√ľrstenzug her kommt:

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Die baulichen Unterschiede bei diesen beiden Gebäuden spiegeln sich sogar in den Fenstern wider:

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In einer der durchaus verwinkelten Gassen der Dresdner Altstadt habe ich diese Ansicht entdeckt:

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Das ehemalige K√∂nig-Georg-Gymnasium, welches einst sogar Erich K√§stner als Sch√ľler besuchte, geh√∂rt seit 1946 zur Medizinischen Akademie und¬†beherbergt inzwischen die Zahnpoliklinik des Universit√§tsklinikums Dresden. ¬†Das alte Sandsteingeb√§ude wurde vor ein paar Jahren¬†im wahrsten Sinne des Wortes um ein weiteres Obergeschoss deutlich sichtbar aufgestockt:

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Im Stadtteil Friedrichstadt habe ich dieses Haus mit dem „Abdruck“ seines ehemaligen kleinen Nachbars gefunden:

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Striesen, der Stadtteil in welchem wir jetzt wohnen, konnte ebenfalls so einiges zum Thema beisteuern. Oft stehen die Geb√§ude aus unterschiedlichen Epochen¬†einfach auf der gegen√ľberliegenden Seiten einer Stra√üe:

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Oder die¬†gro√üz√ľgig erbauten H√§user aus vergangenen Zeiten bekommen seit ein paar Jahren immer wieder nach gleichem Muster gestrickte Eigenheime als Nachbarn:

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Sehr oft sind unterschiedliche Bauweisen im wahrsten Sinne des Wortes unmittelbare Nachbarn:

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Etwas √Ąhnliches habe ich auch in Potsdam gesehen:

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Außerdem kann es passieren, dass die architektonischen Unterschiede durch den aktuellen Zustand der Häuser noch mehr unterstrichen werden:

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Ich fand, dass Potsdam insgesamt sehr gut zu meinem aktuellen Fotothema passt. Hier ein paar weitere Beispiele:

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… wo in Dresden eher der Barock vorherrscht, spielt dort immer wieder das Italienische bzw. R√∂mische eine Rolle im Stadtbild.

Ich denke aber, dass ein solcher Mix aus Altem und Neuen auf jeden Fall zum Leben und zur Weiterentwicklung an sich geh√∂rt. Au√üerdem: lieber neue Architektur neben alten Einfl√ľssen aufbauen, als das Alte dem Abriss freigeben, nur um dem modernen Zeitgeist eine B√ľhne zu schaffen¬†… davon k√∂nnen wir uns sicherlich in unserem bevorstehnden Urlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowohl in Dubai¬†als auch in¬†Abu Dhabi ein Bild machen.

Und wo holt die Menschheit sich am liebsten ihre Inspirationen? Genau, bei Mutter Natur, welche uns dann eben unter Anderem auch solche Bilder bietet    lachen

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Und nun werde ich beim Fotografieren einen Monat lang¬†meine besondere Aufmerksamkeit¬†den allgegenw√§rtigen T√ľren und Toren – ob offen oder geschlossen – widmen¬†¬†¬† zwinker



2016 07.
Aug

Vor einer Woche haben wir nach einer langen Pause (das letzte Mal waren wir dort im Januar) unsere Kleine in ihrem Domizil in der Brandenburgischen Hauptstadt besucht. Wir durften den Freitag mal wieder unsere Arbeitsstelle ein paar Stunden eher verlassen und sind dazu noch mit dem SMART spitzenm√§√üig und v√∂llig staufrei von Dresden nach Potsdam gekommen¬†– so konnten wir sogar noch mehr Zeit mit unserem Kind in „ihrer“ Stadt verbringen. Nat√ľrlich haben wir gleich bei unserer Ankunft auch Mr. Schnuffel begr√ľ√üt und waren sehr erstaunt wie gro√ü er zwischenzeitlich geworden ist. Vor allem ist sein Fell jetzt grau geworden, dabei war er im Januar noch fast nahezu komplett wei√ü!

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Nachdem wir unsere Sachen in Stephanies Wohnung¬†abgestellt hatten, g√∂nnten wir uns zu dritt¬†einen Spaziergang durch den sommerlichen Park des Schlosses¬†Sanssouci. Nat√ľrlich durfte ein Abstecher zum Chinesischen Teehaus mit den in der Sonne wundervoll gl√§nzenden, goldenen Figuren nicht fehlen:

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Es war f√ľr Carsten und mich das erste Mal, dass wir diesen Park w√§hrend¬†der Sommerzeit besucht haben (bislang nur im Herbst und im Winter), doch leider mussten wir feststellen, dass sich unsere Erwartung an viele Wiesen und Rabatten mit bunter Blumenwelt nicht erf√ľllte. Aber es war auf jeden Fall √ľberall so richtig sch√∂n gr√ľn¬†¬†¬† standard

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In Anschluss an diesen¬†entspannten Spaziergang im Gr√ľnen gingen wir zum Abendessen ins spanische Restaurant „El Puerto“ im Potsdamer Hafen, wo unser Kind schon vorsorglich vor Tagen einen Tisch reserviert hatte. So konnten wir bei herrlichstem Sommerwetter auf der Terrasse sitzen, zu dritt viele verschiedene Tapas vertilgen und die¬†Leute beobachten, welche in dem kleinen Hafen spazieren gingen ¬† ¬†standard

Am Samstag musste Stephanie tags√ľber arbeiten, denn als Student hat man in den Semesterferien nun einmal die beste Chancen, die Kasse f√ľr seine bevorstehenden Sonderw√ľnsche aufzuf√ľllen ¬† ¬†zwinker
Deshalb waren Carsten und ich bis zum Abend¬†allein in Potsdam unterwegs und unser erstes Ziel war die Glienicker Br√ľcke. Diese wurde im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gebaut und w√§hrend des Zweiten Weltkriegs zerst√∂rt. Man hat sie 1949 als Verbindungsbr√ľcke zwischen der DDR und dem amerikanischen Sektor Berlins wieder er√∂ffnet und sie dann „Br√ľcke der Einheit“ genannt, was ich pers√∂nlich aber als ziemlich ironisch empfinde, denn seit dem Mauerbau 1961 durfte die Br√ľcke nur noch von¬†alliierten Milit√§rs und Diplomaten passiert werden. Erst seit dem 10. November 1989 darf wieder jedermann diese Verbindung zwischen Brandenburg und Berlin ohne Probleme erlaufen¬†oder befahren. Besonders bekannt ist¬†diese Br√ľcke¬†√ľbrigens durch spektakul√§re¬†Agentenaustausche geworden, welche allerdings in all den Jahrzehnten lediglich drei Mal statt gefunden haben.¬† Die erste Austauschaktion wurde vor kurzem sogar in Hollywood verfilmt¬†und¬†die Glienicker Br√ľcke ist¬†somit im¬†Blockbuster „Bridge of Spies – Der Unterh√§ndler“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle zu sehen.

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Nach ihrer Besichtigung sind wir ein paar Kilometer weiter in Richtung Berlin zur Pfaueninsel¬†gefahren. Mit der einzigen F√§hre, welche regelm√§√üig hin- und herpendelt, √ľberbr√ľckt man die 200 m Wasser zwischen Festland und¬†Insel in ein paar Minuten.

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Die Insel hat ihren Namen nicht umsonst bekommen, denn wir fanden schon bald jede Menge freilaufende Pfauen auf den gro√üz√ľgig angelegten Wiesen und sogar in B√§umen:

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In Volieren gab es noch weitere exotische Vögel zu sehen, wie z.B. Weiße Pfauen oder Goldene Fasane:

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Die Insel birgt aber noch mehr¬†Sch√§tze, wie k√ľnstliche Ruinen,¬†einen Tempelnachbau, eine Meierei und auch einige Wasserspiele. Dieses hier war definitiv aufgrund der idyllischen Lage und enormen Gr√∂√üe unser Favorit:

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Nachdem¬†wir auf der Insel durch den von uns gew√§hlten Rundgang alles Interessante¬†abgelaufen haben, was wir unbedingt sehen wollten und auch auf der sogenannten Liegewiese beim dort ans√§ssigen¬†Gastronomieangebot unsere B√§uche f√ľllen konnten, setzten wir zur√ľck¬†aufs Festland √ľber. Am Anleger haben wir etwas von einer zweist√ľndigen¬†7-Seen-Rundfahrt auf dem Schiff „Lichtenberg“ gelesen und so konnten wir noch ganz gem√ľtlich die Zeit bis zu Stephanies Abholung in der Innenstadt von Potsdam √ľberbr√ľcken. √úber die Havel ging es im Uhrzeigersinn um die Insel von Berlin-Wannsee zum Gro√üen Wannsee und von dort √ľber Kan√§le und kleinere Seen auf dem alten Grenzverlauf zwischen BRD und DDR entlang bis unter die¬†Glienicker Br√ľcke hindurch wieder zur√ľck zum Anleger an der Pfaueninsel. Es war schon sehr interessant,¬†welch¬†Masse an gro√üen H√§user und Villen bis nah ans Wasser herangebaut wurden und welche Boote am jeweiligen Strandabschnitt bzw. in den Seegaragen geparkt waren … manchmal konnte man schon so richtig neidisch werden.

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Die Sonne kam dann nachmittags¬†endg√ľltig hinter den Wolken hervor, was man an meiner roten Gesichtsfarbe und meinem gierigen Zug aus dem Eiskaffeeglas bestimmt ganz gut ableiten¬†kann¬†¬†¬† zwinker

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Vom Schiff aus konnten wir die Glienicker Br√ľcke nun aus einem v√∂llig anderen Blickwinkel betrachten. Ich pers√∂nlich fand allerdings, dass es sehr viel interessanter ist, √ľber diese¬†zu laufen und die Kolonnaden bzw. Steinbauten am jeweiligen Uferbereich zu sehen, als nur unter ihr durchzuschwimmen¬†¬†¬† zwinker

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Als wir mit unserer Rundfahrt fertig und wieder am Auto bzw. in Stephanies WG waren, wurde es schon wieder Zeit, unser Kind von ihrem Arbeitsplatz im „Caf√© Guam“ abzuholen. Dabei dann auch gleich noch einen K√§sekuchen zu essen, war f√ľr mich einfach ein gro√ües Bed√ľrfnis und Muss, denn die Kuchen dort schmecken einfach zu gut ¬† ¬†unschuldig

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Durch Zufall fand an diesem Samstag in der gesamten Innenstadt die 12.¬†Potsdamer Erlebnisnacht statt und die Stra√üen f√ľllten sich am fr√ľhen Abend bis zum Anschlag, denn √ľberall gab es etwas zu essen, zu trinken, zu spielen, verschiedene Musik auf den B√ľhnen zu h√∂ren und diversen Pantomimen bei ihren wortlosen Darstellungen zuzuschauen … was f√ľr ein Treiben !

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Da fiel uns dreien sowie Stephanies Arbeitskollegin und Freundin Laura die Entscheidung verständlicherweise nicht leicht, wo wir denn als erstes hingehen könnten    zwinker

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Doch was wir in dem ganzen Gewusel fanden, war auf jeden Fall total leckeres Essen: echte amerikanische (und „Berlins beste“) Cheeseburger, mexikanische Quesadillas und Tacos, einen absolut g√∂ttlich schmeckenden Kaninchengulasch, diverse Cocktails und ein selbst zusammengestelltes Eisgemisch aus Kaffee und Ingwer.

Da aber die beiden M√§dels schon den ganzen lieben Tag gearbeitet und wir auf Achse waren, haben wir es beim Weiten nicht bis zum Ende der Veranstaltung um 1 Uhr nachts durchgehalten, sondern sind gegen¬†22 Uhr nach Hause getrabt, um den m√ľden F√ľ√üen etwas Ruhe zu g√∂nnen ¬† ¬†standard

Gut erholt machten Stephanie, Carsten und ich uns am Sonntag nach einem ausgedehnten Fr√ľhst√ľck¬†in den Neuen Garten auf. W√§hrend ich mich wie¬†√ľblich¬†mit dem Fotografieren besch√§ftigte, nutzten meine beiden immer wieder die Wartezeit, um sich gem√ľtlich hinzusetzten und zu quatschen:

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Mein Hauptziel im Neuen Garten war das Schloß Cecilienhof, denn ich wollte schon seit Langem diesen geschichtsträchtigen Ort sehen, wo im Sommer 1945 die Potsdamer Konferenz der drei Siegermächte USA, Großbritannien und Sowjetunion (Frankreich galt als von den Nazis besiegt und rutschte als vierter Sektor nur im Nachhinein mit rein) abgehalten wurde:

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Der rote Geranienstern im Innenhof wurde einst zu Ehren der Potsdamer Konferenz im Innenhof angelegt und diese Tradition bleibt bis heute bestehen:

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Vom¬†Neuen Garten ging es anschlie√üend auf den Pfingstberg, um Potsdams sch√∂nste Aussicht zu entdecken¬†…¬†auf das Lustschloss Belvedere:

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Wie wir dort gelernt haben, hatte der Preu√üische K√∂nig Friedrich Wilhelm IV. sogar noch wesentlich weitreichendere Pl√§ne f√ľr die Anlage:

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Aber auch das, was wir sehen und erlaufen konnten, gefiel uns bereits ausgesprochen gut:

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Wir sind bis auf dem im Wasser spiegelnden Turm hoch gekommen und können nun aus eigener Erfahrung berichten, dass man von dort bei schönem Wetter bis nach Berlin schauen kann:

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Auf dem R√ľckweg hatten wir Hunger und kehrten in der historischen, russischen Siedlung Alexandrowka in ein gleichnamiges Restaurant ein:

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Das Essen war zwar in Ordnung, aber wir waren uns einig, dass man in Dresden sehr viel besser schmeckende¬†und noch um vieles g√ľnstigere, russische Gerichte bekommt. Wie dem auch sei, wir sind auf jeden Fall satt geworden. Allerdings haben wir bei der Auswahl und den Preisen lieber beschlossen, unseren Nachtisch woanders zu organisieren und kehrten¬†in das kleine Restaurant „Daily Coffee“¬†ein. Es war wahrscheinlich die beste Entscheidung des Tages, denn w√§hrend wir auf unsere Bestellung aus Kaffee und Kuchen warteten, √∂ffneten sich im Himmel die Schleusen und es sch√ľttete f√ľr einige Minuten wie aus Eimern … und wir sa√üen gut √ľberdacht im Trockenen.

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Erst als es wieder zu regnen aufh√∂rte, tranken wir die Reste aus und gingen durch die Potsdamer Innenstadt nach Hause. Vor unserer Abfahrt haben wir Stephanie noch dabei geholfen, die M√∂bel in ihrem Zimmer umzustellen, denn die Neuordnung „Bett da, Schlafsofa dahin, Schreibtisch dorthin, Regal an diese Wand und den Fernseher hier“ wollte sie schon so lange mal in Angriff nehmen. Am Ende sahen wir, dass alles gut war und nun¬†hat sie auf jeden Fall viel mehr Platz im Raum und eine gem√ľtlichere Entspannungsecke mit direkter Aussicht durch den franz√∂sischen Balkon auf die Nachbarschaft ¬† ¬†standard

Es war auf jeden Fall ein sehr, sehr sch√∂nes Wochenende, denn wir haben wieder sehr viel Neues entdecken und erleben k√∂nnen – daf√ľr liebe ich das Reisen! Aber im Gegensatz zu Weit-Weit-Weg gab es hier sogar noch ein Sahneh√§ubchen: ich durfte mein Kind knuddeln und ihren Hamster ein wenig √§rgern¬†¬†¬† zwinker



2016 24.
Jul

Es war erneut eine¬†ziemlich gut ausgef√ľllte Woche, dabei sah unser Terminkalender anfangs doch gar nicht so voll aus¬†¬†¬† zwinker

Gleich am Montag haben Katja und ich recht spontan das sch√∂ne Wetter genutzt und uns, nachdem wir diese¬†Verabredung schon einmal wegen eines Regens verschieben mussten, f√ľr ein Fotoshooting unter dem Motto „M√§rchen“ im Park des Schlosses Albrechtsberg getroffen. Ich muss neidlos zugeben, dass Katja nicht nur eine hervorragende Samba-T√§nzerin ist, sondern sich¬†auch als Modell und M√§rchenprinzessin unglaublich gut in die Szene setzen kann:

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Sie weiß außerdem, wie man mit einem Froschkönig ins Gespräch kommt    zwinker

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Katja hat zu unserer Fotosession noch ein weiteres Kleid mitgebracht und sp√§testens da habe ich begriffen, dass der Spruch „Kleider machen Leute“ wirklich wahr ist – die Verwandlung ist¬†einfach faszinierend:

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Rot ist schon eine unglaublich starke Farbe f√ľr solche¬†Fotos!

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Ein paar Tage sp√§ter wechselten auch Carsten und ich unseren Kleidungsstil. Denn wir haben das verlockende Angebot unseres Fitnessstudios angenommen und uns f√ľr einen Schnupperkurs StandUp-Paddling¬†zusammen mit 10¬†anderen Interessierten angemeldet … da war nat√ľrlich ein Neoprenanzug Pflicht¬†¬†¬† lachen
Den Kurs fand ich wirklich gut gemacht, denn es gab zuerst ein paar Trocken√ľbungen und dann durfte man paarweise¬†auf dem Wasser bzw. einem¬†Surfbrett das Balancehalten √ľben, was bei Carsten und mir zu h√§ufig so aussah:

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Wir haben uns daher lieber schnell ein eigenes Brett organisiert und sieh einer an, da konnte ich dann ordentlich darauf stehen und mich seelenruhig¬†auf dem Gew√§sser des Stauseebades Cossebaude bewegen. Meine X-Beine mit kr√§ftigen Oberschenkel kann man auch auf diesem Bild m√ľhelos¬†erkennen, gell ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

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Carsten hatte anfangs nicht so viel Gl√ľck mit seinem Brett und platschte mehrmals ins Wasser. Dass es aber nicht an seinem Unverm√∂gen lag, die Balance zu finden, kann ich best√§tigen, denn auf seinem Brett konnte auch ich maximal auf den Knien sitzend paddeln. Sobald ich mich aufrichten wollte, landete ich ebenfalls im Wasser. Das contraproduktive Board wurde umgehend ausgetauscht und prompt konnten wir beide dem Sportnamen alle Ehre machen: im Stehen √ľber den See paddeln. Bloss gut, dass es an diesem Freitagnachmittag ein so supertolles Sommerwetter gab und das Wasser herrliche +23¬įC hatte¬†¬†¬† cool ¬† ¬†denn so hatte nicht nur ich viel Spa√ü mit¬†den gelegentlichen Pausen, bei welchen ich meine Beine in den See eintauchen konnte:

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Nachdem wir uns √ľber drei Stunden lang sportlich bet√§tigt haben, sind wir unserem Haus&Hof-D√∂nermann (am Freitagnachmittag/-abend l√§uten wir n√§mlich √ľblicherweise immer dort das kommende Wochenende ein) sozusagen fremd gegangen, denn wir trafen uns statt bei¬†ihm mit Dana, welche die gesamte Veranstaltung im Sinne der¬†Muckibude betreute, um ein kleines Abendessen im unvermutet gem√ľtlichen Biergarten „La Grotta“ im Radebeuler Stadtteil Altk√∂tzschenbroda zu uns zu nehmen. Ich habe zum ersten Mal in¬†meinem Leben ein D√∂nerfleischomelette gegessen und Carsten hat sich an einen D√∂nerfleischauflauf rangetraut – beides war wirklich sehr sehr lecker!

Etwas anderes, aber nicht weniger leckeres Essen haben wir Samstag zur Mittagszeit bekommen. Carsten hat (obige) Dana beim L√∂sen ihres Internetproblems geholfen und der Lohn seiner Arbeit¬†haben wir auf unseren Tellern gehabt: in Sojaso√üe eingelegte und panierte H√§hnchenstreifen,¬†gebackene S√ľ√ükartoffelw√ľrfel mit Zimt (mein Favorit, denn ich liebe Zimt ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†) und Paprikageschnetzeltes in Kokosmilchso√üe:

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Als Nachtisch gab es ein Weiße-Schokolade-Souffle mit Johannisbeeren- und Stachelbeerenkompott Рsuperlecker!

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Das war aber beileibe nicht das einzige Dankesch√∂n-Essen f√ľr uns in dieser Woche – m√∂ge die Waage uns das ungez√ľgelte¬†Schlemmen verzeihen. Die Thieles haben sich f√ľr ihre¬†Familienbilder-Fotosession¬†ebenfalls mit einem Abendessen und ganz viel Zeit zum Schwatzen revanchiert. Sie suchten sogar¬†die Gastst√§tte au√üerordentlich passend daf√ľr aus, denn¬†wir bekamen unseren Fotolohn im¬†„Zum Knipser“ ¬† ¬†standard
Diese hat im positiven Sinne eine √ľbersichtliche Karte mit liebevoll zubereiteten, klassisch deutschen¬†Gerichten, wie z.B. Schnitzel, Steak, Salate und echt gute Bratkartoffeln! Wir haben uns zuerst drau√üen im Biergarten positioniert, aber dann kam doch eine kleine Regenwolke vorbei und wir fl√ľchteten mit unseren Tellern und Getr√§nken ins Innere des Lokals. Dort mussten wir uns aber erst einmal richtig dolle umschauen, denn die Innendeko beinhaltet allerhand alter Foto- und Videotechnik aus verschiedenen Zeiten – ein perfekter Ort, um sich an die 8 mm Filme und die dazugeh√∂rigen schweren Kameras, die kleinen Ritsch-Klick-Fotoapparate, an die noch echten Polaroids und und und aus der eigenen Kindheit und Jugend zu erinnern. Ich fand zudem die Speisekarte, welche zwischen den verschiedenen Unterteilungen von Vor-, Haupt- und Nachspeisen sowie Getr√§nken und √§hnliches¬†auch die ein oder andere lustige Geschichte oder einen auf die Fotografie bezogenen Spruch geboten hat, richtig gut. Dieser hier gefiel mir am besten:

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Ich finde, er passt auch ganz gut zu mir    zwinker

Ach ja, eine kleine Kleinigkeit h√§tte ich ja sogar fest vergessen euch zu schreiben: mein Arbeitsvertrag¬†am Uniklinikum¬†wurde f√ľr ein weiteres Jahr verl√§ngert und ich darf ab September sogar 40 Stunden statt der bisherigen 30 meinen Dienst tun … der mir sehr, sehr, sehr viel Spa√ü macht, tolle B√ľro- und Arbeitskollegen mit sich bringt und mich auch sprachlich wieder sehr herausfordert. Ich bin also arbeits-, beziehungs-, freunde- und freizeittechnisch √ľbergl√ľcklich – ich danke allen, die ihren Teil immer wieder aufs Neue dazu beitragen!



2016 21.
Jul

Passende Motive f√ľr dieses Thema zu finden, ist in der Tat sehr einfach, denn um uns herum wird scheinbar alles und jeder irgendwie transportiert¬†¬†¬† zwinker
Die Herausforderung besteht am Ende darin, aus der gro√üen Menge der Aufnahmen eine √ľberschaubare Auswahl zu treffen. Ich hoffe, es ist mir einigerma√üen gelungen¬†¬†¬† zwinker

Das erste Transportmittel in unserem Leben wird meistens von einer Mama Рoder einer Papa-Stärke angetrieben:

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Diese Leistung¬†(1 Menschenst√§rke anstelle von¬†Pferdest√§rken) gen√ľgt dann allerdings auch etwas sp√§ter, um uns hinter sich her zu ziehen … sei es mit einem Schlitten oder einem:

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Aber ein MS kann uns¬†sogar das¬†Gef√ľhl vermitteln, dass wir alles selber steuern k√∂nnten ¬† ¬†zwinker

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Fr√ľher oder sp√§ter ist man aber dann doch lieber auf eigenen F√ľ√üen unterwegs:

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Man kann sich dann sicherlich auch mal ein Drahteselchen zulegen, welches man oft und gern zusammen mit vielen anderen gut gesichert abstellt:

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Seine Zweiräder kann man ab einem gewissen Alter nicht nur kraft seiner Beinmuskeln, sondern auch mit einem Motor antreiben:

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Spätestens dann sollte man sich aber auch daran gewöhnen, auf solche Autos Acht zu geben:

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Aber merke, unser Freund und Helfer passt auch gerne mal von ganz oben gut auf uns auf:

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Das ist aber auch gut so, denn so kann man z.B. auch mal mit einem Haus auf Rädern ziemlich beruhigt unterwegs sein:

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Man kann jegliches Radgefährt aber auch mal auf einem Parkplatz stehen lassen und ganz entspannt eine Reise mit einem Schiff, z.B. mit der Weißen Flotte entlang der Elbe, unternehmen:

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Apropos Reisen – in einem solchen Transportmittel¬†wird unser Hab und Gut von und¬†mit uns √ľberall hin transportiert:

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Man muss dann nur noch eine Entscheidung treffen: Fahre ich mit dem Zug …

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… oder mit dem Bus …

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… oder lieber mit dem Auto:

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Man muss allerdings dann auch damit rechnen, dass man nicht als einziger unterwegs ist:

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Da k√∂nnte man eigentlich auf die waghalsige Idee kommen, nochmals die Schulbank zu dr√ľcken und einen Bootsf√ľhrerschein zu machen:

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Dann wird man zumindest bei der Fortbewegung draußen auf dem Wasser nicht immerzu in die Knie gezwungen    zwinker

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W√§hrend¬†wir uns selber in irgendeiner Art und Weise bequem durch die Welt transportieren, werden gerne auch ganz viele n√ľtzliche und f√ľr unseren selbstverst√§ndlich gut organisierten Alltag¬†notwendige Dinge dorthin transportiert, wo man sie am meisten braucht:

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F√ľr die gro√üen und schweren Sachen braucht man f√ľr einen Transport von A nach B unter Umst√§nden mal sehr starke Arme:

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Bleiben wir beim Alterungsprozess der ersten Bilder … was passiert im Laufe der Zeit¬†mit uns? Mit fortgeschrittenem Alter befinden sich unsere Kr√§fte garantiert rapide im Sinkflug:

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Immer öfter werden wir dann statt mit einem Cabrio eher mit einem Kleintransporter unterwegs sein:

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Au√üerdem werden wir zunehmend nicht mehr von unseren F√ľ√üen selbst transportiert, sondern von verschiedenen, alternativen Transportmitteln:

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Irgendwann¬†erreichen wir dann alle mal das Ende unseres Lebenswegs (aber hoffentlich nicht auf dem Abstellgleis) … ganz egal, welche Transportmittel wie daf√ľr bem√ľht haben:

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Aber man muss¬†nicht traurig sein, mit genug Anlauf erreicht man ja auch ganz m√ľhelos den Himmel, nicht wahr¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†?

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2016 17.
Jul

Die letzte Woche war erneut mit vielen sch√∂nen Treffen ausgef√ľllt. Gleich am Montag war¬†ich um 18 Uhr¬†mit Natalia und ihrem Sohn Gleb zum Quatschen im „El Horst“ verabredet, denn aus meiner Sicht ist dieser beschauliche Biergarten in Mitten einer Kleingartensparte wirklich super f√ľr solche¬†Begegnungen geeignet … er liegt f√ľr uns zudem fu√ül√§ufig ganz in der N√§he und man kann sich¬†dort stundenlang ungest√∂rt und ohne Trubel unterhalten.
Ich habe die beiden Besucher aus Russland auf meiner Arbeit kennengelernt, weil das Kind bei uns behandelt wird, und auf Anhieb stimmte die Chemie zwischen uns. Wir hatten an jenem Abend beim Schnattern √ľber Gott und die Welt in unserer Muttersprache sehr¬†viel Spa√ü und verabschiedeten uns auch erst, als der Biergarten um¬†23 Uhr langsam seinen Betrieb einstellte.

Am Dienstagabend waren Carsten und ich bei Dana zum gemeinsamen Kochen nach Radebeul eingeladen. Sie kocht n√§mlich f√ľr ihr Leben gern und weil sie gleichzeitig auch Fitnesstrainerin ist, landen auf ihrem Teller eben verst√§rkt solche Sachen, welche man in Kochb√ľchern unter der Rubrik „Bewusste Ern√§hrung“ findet. Dass aber solches Essen nicht immer fad und farblos sein muss, davon haben wir uns sehr schnell √ľberzeugen lassen ¬† ¬†standard
Sie kreierte uns als Vorspeise einen Melonen-Feta-Salat mit Chilisosse und packte dazu gef√ľllte Zucchinir√∂llchen sowie die Eigencreation „Knusperchampignons“:

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Als Nachspeise gab es weiße Mousse au Chocolat und Baileyscreme:

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F√ľr den Hauptgang war allerdings ich zust√§ndig und deshalb gab es etwas aus meiner Heimat: Buchweizen mit Fleisch und Gem√ľse nach diesem russischen Rezept. Da ich das bereits schon einige Male gekocht habe, dachte ich am Ende leider gar nicht daran, ein Foto davon zu machen¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†aber es sah so √§hnlich aus wie auf der verlinkten Seite¬†¬†¬† zwinker

Am Mittwoch landete erneut Gesundes auf meinem Teller, denn unsere Abteilung war nach dem Arbeitstag zu einem kleinen Gesch√§ftsessen im vegetarischen Restaurant „Brennnessel“ verabredet. Wer einmal in der Dresdner Innenstadt einen fleisch- und fischlosen Tag einlegen und trotzdem lecker essen gehen m√∂chte, der wird sich dort sicherlich sehr wohl f√ľhlen. Das Essen wird frisch zubereitet, die Speisekarte wird immer wieder alle drei Monate dem Obst- und Gem√ľseangebot entsprechend angepasst, die Portionen sind √ľppig und die Bedienung nett und nicht aufdringlich. Da das Wetter unbest√§ndig war, blieben wir drinnen sitzen, aber der gem√ľtliche Innenhof h√§tte mir an einem sonnigen Tag sicherlich auch ganz gut gefallen ¬†¬† standard

Donnerstag war bei mir ein Filmtag. Schon seit Langem wollte ich einen russischen Streifen¬†aus der neuen Zeit, er ist aus 2008, ansehen: –°—ā–ł–Ľ—Ź–≥–ł (Stilyagi) … in englischsprachigen L√§ndern ist er besser als Hipsters bekannt und er gilt als einer der besten Werke des modernen russischen Kinos. Wie es nun mal so ist, habe ich aber nie wirklich Zeit gefunden, ihn mir anzusehen. Zum Gl√ľck habe ich aber ein Kind, welches Russisch studiert und diesen Film einst¬†sogar in einem Seminar behandelte. Sie war schon damals sehr davon angetan und nun kam sie extra zu mir, damit wir ihn uns zusammen anschauen k√∂nnen ¬† ¬†verliebt
Ich schließe mich nun, nachdem ich ihn gesehen habe, der allgemeinen Meinung, dass dieser Streifen gut ist, auf jeden Fall an    standard

F√ľrs Wochenende hatte sich bei uns ein CouchSurferp√§rchen aus Indonesien (sie) und Pakistan (er) angemeldet und so haben wir am Freitag zu¬†unserem¬†traditionellen Kaufland-Wochen(end)einkauf die¬†Essensvorr√§te noch etwas umfangreicher als sonst aufgef√ľllt. Wir freuten uns schon sehr auf diesen Besuch, denn neben dem geplanten gemeinsamen Kochen (vegetarisch/halal/koscher) hatten wir so einige Fragen bzgl. ihrer L√§nder und Religion auf dem Herzen. Leider mussten sie uns aber kurzfristig am Samstagmorgen absagen, weil es dem M√§dchen schon in Prag, der Stadt, aus der sie zu uns mit dem Fernbus anreisen wollten, nicht sonderlich gut ging und vorzeitig nach Hause abreisen musste. Carsten und ich¬†hatten also¬†ganz pl√∂tzlich¬†jede Menge¬†unverplante Zeit zur Verf√ľgung …

Ergo¬†nutzten wir diese, um so manche Dinge der To-Do-Liste mit einem „leckeren Abend“ zu kombinieren. Wir fuhren am Nachmittag in die¬†Dresdner¬†Innenstadt, um mir¬†eine¬†Schnorchelausr√ľstung (Brille, Schnorchel & Flossen) f√ľr den baldigen Sommerurlaub¬†zu kaufen.¬†Danach kehrten¬†wir im Restaurant „Wohnstube“ im Swiss Hotel ein, um¬†in den Genuss eines¬†S√§chsisch-Schweizerischen Abendbuffets¬†zu kommen. Dadurch, dass wir seit Jahren eine Dresden-for-Friends-Karte¬†haben,¬†zahlten wir f√ľr das gute¬†Essen¬†zu Zweit nur die H√§lfte ¬† ¬†standard ¬† ¬†und probierten uns durch die lange Tafel an Vorspeisen, warmen Hauptg√§ngen, Salaten und vielf√§ltigen Nachspeisen. Zum herrlichen Abschluss setzen wir uns noch 30 Minuten zum Quatschen mit unseren Getr√§nken in den Innenhof und anschlie√üend rollten wir auf indirektem Weg durch die Stra√üen zum Altmarkt. Bei unseren Abstechern zur Br√ľhlschen Terrasse¬†und zum Neumarkt,¬†lauschten wir noch ein wenig den Kl√§ngen der Musik von K.I.Z., die gerade ein Konzert bei¬†den Filmn√§chten gaben, und Ludovico Einaudi, gespielt von einem Fl√ľgelspieler auf dem Platz vor der Frauenkirche. Wir genossen diesen sch√∂nen Sommerabend in vollen Z√ľgen!

Und heute, ja heute wollten wir urspr√ľnglich aufgrund des freigewordenen Wochenendes einen Ganztagsausflug unternehmen, aber die Wettervorhersage fiel f√ľr alle von uns angepeilten Ziele sehr ung√ľnstig aus … deshalb gibt es¬†eben einen v√∂llig entspannenden Sonntag im Apartamento¬†OLCA.

Ich hoffe, auch ihr könnt trotz der aktuell herrschenden Wetterkapriolen den Sommer und die Freizeit genau so gut genießen wie wir    verliebt



2016 10.
Jul

Die letzte Woche hatte f√ľr mich¬†einen recht guten Anfang, denn dieses Jahr fiel der 4. Juli, welchen ich auch aus pers√∂nlichen Gr√ľnden gern feiere, eben auf einen Montag. Deshalb trafen Carsten und ich uns mit Andrea im benachbarten Biergarten „El Horst“ , ¬†um meine 24 Jahre Deutschlandlebenserfahrung zu feiern.

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Da es n√§chstes Jahr schon 1/4 Jahrhundert sein wird, werden die Feierlichkeiten wohl etwas gr√∂√üer ausfallen, aber bis dahin habe ich noch gut ein Jahr Zeit, um zu √ľberlegen, was und wo ich mit meiner Familie und Freunden etwas machen m√∂chte ¬† ¬†zwinker

Am Dienstag war ich den ganzen lieben Tag ziemlich unruhig, denn meine Zahnbr√ľcke sa√ü seit geraumer Zeit nicht mehr fest und ich habe mir einen Termin f√ľr¬†eben diesen Dienstagabend¬†bei unserer Haus- und Hof-Zahn√§rztin geholt. Ehrlich gesagt, rechnete ich ganz¬†fest damit, dass meine tragenden Z√§hne irgendwelche Sch√§den haben und dass ich vermutlich wieder Geld in die Hand nehmen muss, um meine Zahnl√ľcke wieder irgendwie ausf√ľllen zu m√ľssen. Da ich au√üerdem aus Erfahrung wusste, dass daf√ľr nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Zeit beansprucht wird, wollte ich das alles bis zum unseren Urlaub ab Mitte August fertig haben. In der Praxis angekommen, rutschte mir mein Herz noch tiefer¬†in die Hose, denn¬†unsere Zahn√§rztin und ihr ganzes Team¬†sollte ab der kommenden Woche bis Monatsende wegen Sommerurlaub abwesend seien¬† ¬† schreien ¬† ¬†aber am Ende war dann doch alles halb so wild: Die Br√ľcke war locker, aber die Z√§hne darunter waren top¬†¬†¬† standard
Also¬†wurde einfach alles gereinigt und der k√ľnstliche Teil wieder eingeklebt. Ich sollte f√ľr diese Leistung¬† knapp 26 Euro ¬†zuzahlen, aber da ich regelm√§√üig zur Kontrolle komme, schmolz mein Eigenanteil dann doch¬†auf 2,94 Euro ¬† ¬†lachen ¬† ¬†daf√ľr kann ich jetzt wieder alles bedenkenlos essen ¬† ¬†*freu*

Weniger Grund zur Freude hatte ich zusammen mit allen anderen Fans der Deutschen Nationalelf am Donnerstag. Carsten und ich folgten einer Einladung von Mathias und Claudia, das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich bei ihnen im Garten zusammen mit anderen Freunden und Nachbarn zu gucken. Aber egal wie sehr wir die deutsche Elf anfeuerten, es wollte ihnen einfach kein Tor gelingen! Am Ende des Spiels haben sich die anderen Mitgucker gegenseitig damit getröstet, dass unsere Nationalmannschaft vor zwei Jahren immerhin den Weltmeistertitel geholt hat    zwinker

Bei unserem Wochenendeinkauf am Freitagnachmittag nahmen¬†Carsten und ich unter anderem Wanderproviant mit, denn f√ľr den Samstag war schon seit geraumer Zeit zusammen mit drei ehemaligen Teilnehmerinnen eines Russischkurses eine Tour¬†in der S√§chsischen Schweiz geplant. Das Wetter spielte gl√ľcklicherweise wunderbar mit und so erkundeten wir in der Schwarzbachtalgegend die Strecke¬†einer alten Schmalspurbahn und liefen √ľber Br√ľcken oder stapften durch den einen oder anderen alten Eisenbahntunnel … alles allerdings inzwischen g√§nzlich ohne Schienen & Co:

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Wir hatten den ganzen lieben Tag einen traumhaft schönen Weitblick gehabt:

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Nach dieser ca. 15 km langen Wanderung mit einigen Abstechern jenseits¬†der Hauptroute, landeten wir im Gohrischer Sommerhaus von Kerstin, wo wir zuerst ganz gem√ľtlich¬†Kaffee getrunken, dann gegrillt und letzten Endes uns bei einem Gl√§schen Wein an der Feuerschale eingefunden haben, bis es stockdunkel wurde.

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Es war ein supertoller Tag, den wir alle so richtig genossen haben Рin unserem ziemlich durchgeplanten Leben ist so ein Samstag, bei welchem lediglich die Uhrzeit zum morgendlichen Treffen feststand und alles andere zeitlich völlig flexibel war bzw. von anderen durchorganisiert wurde, schon wie eine richtige Auszeit    zwinker